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Frisch
von der Druckpresse ins Buchregal! Unser neues Buch
"Different Thinking!" ist ab sofort im Handel. In der
Financial Times Deutschland erscheint ein Vorabdruck und das
Wirtschaftsblatt sagt: "Tolles Buch! Ein Wahnsinn, was es für
Querdenk-Beispiele gibt. So nahe liegend, aber dennoch
stolpern nur wenige, clevere Unternehmen drüber!" Es scheint,
als ob Different Thinking! den Nerv der Zeit trifft: Immer
mehr Menschen sind der Überzeugung, dass es lohnender ist,
ausgetretene Pfade zu verlassen als andere Unternehmen zu
kopieren.
Different Thinking! gibt
konkrete Anleitungen, wie man alte Probleme aus neuen
Blickwinkeln betrachtet und damit seine eigene Konjunktur
schaffen kann.
Viele Grüße!
Anja Förster
& Peter Kreuz


Viele Unternehmen sind darauf fokussiert, sich mit ihren
Branchenrivalen zu messen und sie zu schlagen. Das führt
jedoch dazu, dass sich Strategien, Produkte und Preise
tendenziell angleichen: Willkommen im Massenmarkt!
Clevere
Business-Querdenker blicken über die konventionellen Grenzen
des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in anderen
Branchen nach guten Ideen, die in der eigenen Branche noch
unüblich sind und die das Potenzial haben, Kunden zu
begeistern.
Querdenk-Praxis: NetJets
Ein Wachstum
von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und das in einer
krisengeschüttelten Branche: NetJets Europe, die europäische
Tochter der größten Privat-Airline der Welt, besitzt die
größte Privat-Jet-Flotte Europas und wächst – dank cleverer
Querdenk-Strategien – entgegen allen Trends.

Die rasante
Nachfrage basiert auf zwei genialen Querdenk-Ideen: das
Timesharing-Programm und die in 2004 neu eingeführten
Pre-Paid-Karten. Beide Konzepte kennt man schon aus anderen
Branchen. Werden diese Ideen in die Airlinebranche übernommen,
passiert folgendes: Sie sind neu und schaffen ungeahnten
Kundennutzen.
Das Konzept des
Timesharings kennt fast jeder von Ferienwohnungen. Die Idee
dahinter ist einfach: Sie kaufen das Recht, für eine
festgelegte Zeit im Jahr eine bestimmte Ferienanlage bewohnen
zu dürfen. Das Timesharing-Programm von NetJets funktioniert
nach dem gleichen Prinzip: Sie kaufen Anteile an einem
Flugzeug. 1/16-Anteil entspricht beispielsweise einem
Flugstundenkontingent von 50 Stunden.
Auch
Pre-Paid-Karten sind nicht unbekanntes. Man kennt Sie
insbesondere aus der Mobilfunkbranche. NetJets hat diese Idee
auf das Fliegen übertragen: Mit der "Corporate Card" und
"Private Card" erwerben Unternehmen oder Privatpersonen einen
Block von 25 bis 50 Flugstunden, die sie mit einer einzigen
Zahlung kaufen.
Sowohl das
Timesharing als auch die Pre-Paid-Karten garantieren eine
Verfügbarkeit an 7 Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr.

Querdenk-Chance
Business-Querdenker blicken über die konventionellen Grenzen
des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in anderen
Branchen nach guten Ideen und Innovationen: Der
360-Grad-Blick. Das Beispiel von NetJets zeigt: Es gibt keine
Ausreden! Jeder kann dieses Vorgehen anwenden, gleichgültig in
welcher Branche und unabhängig von der Unternehmensgröße.
Quellen und
weiterführende Informationen
>NetJets Homepage
>Beitrag über NetJets in der Wirtschaftswoche
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"

In unserer globalen und hochgradig vernetzten Wirtschaft kann
eigentlich fast jedes Geschäftskonzept, das in einem hoch
entwickelten Land erfolgreich ist, in anderen Teilen der
entwickelten Welt ebenfalls erfolgreich sein.
Gerade in Märkten,
die traditionell eher von kleinen Unternehmen dominiert
werden, bietet sich so die Chance, aus einem lokal
zersplitterten kleinen Markt auszubrechen und mit einem
cleveren Konzept die Welt - zumindest aber einen dramatisch
größeren geografischen Bereich - zu erobern.
Querdenk-Praxis: Pulp Juice
Heute gibt es
bereits in allen großen Metropolen dieser Welt ein großes
Angebot an lokalen Saftbars, wo man frisch gepresste Obst- und
Gemüsesäfte trinken kann. Aber gibt es eine große
internationale Kette? Nein? Warum nicht? Hier besteht die
Chance, ein zweites Starbucks oder McDonalds der Säfte
entstehen zu lassen!
Genau in diese
Lücke wollen Virgin, das Unternehmen des britischen
Multimillionärs Richard Branson und das australische
Unternehmen Signature Brand Limited vorstossen. Unter dem
Namen SBL’s Pulp Juice haben sie sich zusammengeschlossen, um
zum Starbucks der Säfte zu werden. Konkrete Expansionspläne
existieren bereits und werden mit Nachdruck umgesetzt.

Chloe Duffell: Gründerin von Pulp juice
Zunächst einmal
plant Pulp während der nächsten 12 Monate die Eröffnung von
100 bis 150 Läden in Australien. In einem nächsten Schritt
soll dann die Expansion nach Großbritannien, in die USA und
nach Süd Afrika erfolgen.
Querdenk-Chance
Clevere Business-Querdenker
stellen die geographischen Grenzen ihres Marktes immer wieder
in Frage. Warum muss ein lokal oder regional agierendes
Geschäft immer in den traditionellen geografischen Grenzen
verharren? Insbesondere in B2C aber auch in B2B-Märkten gilt:
Wenn Ihnen keine globale Marke einfällt, die das Maxi-Size-It
Konzept für einen bestimmten Markt schon praktiziert, dann
haben Sie möglicherweise eine Marktlücke entdeckt – und zwar
ganz unabhängig davon, wie viel lokale Konkurrenz Sie haben.
Falls Sie jetzt ins Grübeln
kommen, aber ein bisschen knapp bei Kasse sind für solche groß
angelegten Expansionspläne: Vielleicht eröffnen Sie noch
schnell in Ihrem Heimatort einen Saftbar und verkaufen sie in
den kommenden Jahren an Pulp Juice… das könnte ein gesunder
Business-Deal für Sie werden!
Quellen
und weiterführende Informationen
> Pulp Juice Homepage
> Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"
>
Unsere Vorträge zum Business-Querdenkern


Traditionell fokussieren
Unternehmen all ihre Anstrengungen auf die Förderung der
eigenen Marke. Das tun clevere Querdenker auch – und schließen
gleich noch einen zweiten klugen Schritt an: Sie bilden
Markenallianzen mit Unternehmen aus einer anderen Branche.
Mit einem gemeinsamen Produkt
beflügeln sie ihr Marketing, schaffen echte Synergieeffekte
und laden das Image beider Markenpartner positiv auf. Der Wert
der einzelnen Marken potenziert sich: Marke-Hoch-Zwei.
Was vor einigen Jahren noch
als exotische Strategie betrachtet wurde, wird in immer mehr
Branchen mit großem Erfolg umgesetzt.
Querdenk-Praxis: Siemens
Insbesondere für seine
Konsumerprodukte setzt Siemens auf das Prinzip
Marke-Hoch-Zwei. So gibt es beispielsweise Kooperationen mit
Escada, Alessi und Bogner.
Querdenk-Praxis: IKEA & Etap Hotels
Ikea richtet Zimmer in den
Etap-Hotels in Deutschland ein. Ikea-Kunden fühlen sich so
auch unterwegs wie zu Hause und Hotelgäste, die keine
Ikea-Möbel besitzen, sollen auf den Geschmack gebracht werden.
Profitieren können Hotelgäste zusätzlich von einem
Ikea-Gutschein, den sie nach der Übernachtung erhalten.
Ikea-Family-Card-Besitzer bekommen im Hotel ein
Gratis-Frühstück.

Querdenk-Praxis: Philips
Philips gehört zu den
Pionieren des Marke-Hoch-Zwei Konzeptes. Schon seit Jahren
vermarktet das Unternehmen gemeinsam mit Nivea for Men einen
speziellen Rasierapparat, bei dem während des Rasierens eine
Nivea Emulsion auf die Haut aufgetragen wird. Aber auch die
gemeinsam mit Nike vermarkteten Audiogeräte sind ein Erfolg –
ebenso wie die Kooperation der Philips Kaffeemaschine Senseo
mit dem Kaffeehersteller Douwe Egbert.

Querdenk-Praxis:
Automobilhersteller
Seit kurzem haben auch
Automobilhersteller das Prinzip der Marke-Hoch-Zwei für sich
entdeckt. So gab es vor einiger Zeit einen Mini in Kooperation
mit Puma und aktuell gibt es den Fiat Panda Alessi und den
Mercedes CLK Armani.
BMW ist einen anderen Weg gegangen: Im
Hamburger Grandhotel Atlantic hat der Automobilhersteller eine
ganze Suite im BMW-Design eingerichtet. Verchromte Möbel und
Materialien wie Zebranoholz, Aluminium und Leder, allesamt
Materialen, die sich auch in den Autos des bayerischen
Automobilherstellers finden, geben der Suite den richtigen
Touch. Das gilt ebenso für die Xenon-Leuchten, die den Kamin
stilgerecht in Szene setzen. BMW-Magazine und -fotos an den
Wänden vervollständigen das exklusive Angebot.

Querdenk-Praxis: Fleurop & Ferrero
Gerade haben der
Blumenversender Fleurop und der Süßwarenhersteller Ferrero
ihre Markenkooperation bekannt gegeben. "Flower Bonus" heisst
die Aktion bei der Mon Chéri, Rocher und Ferrero Küsschen als
"süßes Extra" in Blumensträuße integriert und gemeinsam
beworben werden.
Querdenk-Chance
Damit der Querdenkansatz
Marke-Hoch-Zwei funktioniert, sind vor allem drei Faktoren zu
berücksichtigen: 1) Fit: Der Kunde muss einen Zusammenhalt
zwischen den beiden Marken erkennen. 2) Vergleichbare
Markenstärke: Beide Marken müssen von ihrem Image her von den
Kunden als etwa gleich stark eingeschätzt werden. 3)
Langfristigkeit: Die Kooperation sollte zur Strategie beider
Marken passen. Sonst kann zwar kurzfristig der Umsatz steigen,
langfristig aber eine verwässerte Positionierung die Folge
sein.
Quellen
und weiterführende Informationen
> Philips-Nike Produkte
> Siemens Consumer Portal
> Mercedes Homepage
> Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"


Querdenker und erfolgreiche Innovatoren sind oftmals
keine großen Anhänger von Fokusgruppen oder Kundenbefragungen
– sie beobachten Kunden stattdessen in realen
Alltagssituationen. Warum?
Keine Befragung bringt einen
so tiefen Einblick in die Wünsche und Bedürfnisse der
Anwender. Durch die intensive Beobachtung wird klar, wie sich
Anwender verhalten und wie neue oder verbesserte Produkte
ihnen helfen können, ihre Aufgaben und Probleme besser zu
bewältigen.
Querdenk-Praxis:
Villeroy & Boch
"Wir
haben unsere Neuheitenrate je nach Geschäftsbereich verdoppelt
und verdreifacht“, sagt Peter Delwing, Innovationsleiter bei
Villeroy & Boch. „Heute machen wir rund ein Viertel des
Umsatzes mit Produkten, die jünger als zwei Jahre sind. Das
hat unser Geschäft enorm gestärkt."
Um
Volltreffer nicht dem Zufall zu überlassen und die
Marktakzeptanz früh auszuloten, arbeitet Villeroy & Boch eng
mit Kunden zusammen. Insbesondere beobachten sie Kunden daheim
oder in Musterküchen beim Tischdecken und Abräumen. Basierend
auf diesen Erfahrungen fragen Manager die Kunden nach
Wünschen, fertigen Skizzen an und lassen sie diese gleich
bewerten. So kam zum Beispiel heraus, dass viele den Überlauf
in Waschbecken als unschön und unhygienisch empfinden.
Daraufhin entwickelte das Unternehmen ein Waschbecken, bei dem
der Überlauf unter dem normalen Abfluss versteckt liegt. Er
öffnet sich, wenn die Wassersäule im Becken eine bestimmte
Höhe erreicht. „Das verkauft sich gut“, sagt Delwing.

Villeroy & Boch: Magic Basin
Er ist
zuversichtlich, dass die Arbeit auch in den nächsten Jahren
nicht ausgeht. „Unsere Innovations-Pipeline ist gut gefüllt.“
Das nächste Projekt: Auflaufformen, an denen nichts mehr
festklebt.
Querdenk-Praxis:
AOL Time Warner
Als
Richard Parson im Mai 2002 Konzernchef von AOL Time Warner
wurde, stand der größte Medienkonzern der Welt vor riesigen
Problemen. Insbesondere der Onlinedienst AOL, der erst kurz
vorher von Time Warner übernommen worden war, drohte den
Konzern in den Abgrund zu reißen. In einem aktuellen Interview
erklärte Parson, dass die Entwicklung von Innovationen durch
die Beobachtung von Kunden einer der wesentlichen
Erfolgsfaktoren des gelungenen Turn-Arounds war.
Um AOL
zu sanieren, wurde das Management auf die Couch geschickt.
Allerdings nicht zum Psychiater, sondern zu Kunden, die den
AOL-Dienst gekündigt hatten. "Wir müssen verstehen, was der
Kunde will und braucht und nicht das anbieten, wovon wir
glauben, es wäre cool und wichtig für AOL. Wir lernen beim
Kunden." So Richard Parson im Interview mit Capital.
Querdenk-Chance
Beobachten Sie die Anwender Ihrer Produkte oder
Dienstleistungen in realen Situationen und finden Sie heraus,
was sie bewegt: Was verwirrt sie, was gefällt ihnen, was weckt
ihre Abneigung, welche ihrer latenten Bedürfnisse werden von
den gegenwärtig vorhandenen Produkten und Dienstleistungen
nicht befriedigt? Besuchen Sie Ihre ehemaligen Kunden und
finden Sie heraus, warum diese zu einem anderen Anbieter
gewechselt sind. Welche Gründe gab es für den Wechsel?
Quellen und weiterführende Informationen
>
Villeroy & Boch
>
AOL Time Warner
>
Interview mit Parson in Capital, 2/2005, S. 45-47




Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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