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Es
gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager!
Das ist unsere feste Überzeugung. Viele interessante Beispiele
dafür lesen Sie in diesem Beratungsletter: Von einem
Unternehmen, das den Markt der Ohrhörer revolutioniert hat;
einem Querdenker, der das Rad neu erfunden hat; einem
Architekten, der tiefenpsychologische Interviews aus der
Konsumgüterbranche verwendet, um bessere Krankenhäuser zu
bauen und einer Autoversicherung, die das Prämiensystem
revolutioniert hat...
Viele Grüße!
Anja Förster
& Peter Kreuz


Produkt-DNA -
Produkte neu erfinden! Erfolgreiche
Business-Querdenker folgen einem einfachen und praktikablen
Erfolgsrezept: Produktkonzepte werden schonungslos
hinterfragt. Das Vorgehen: Branchen-Scheuklappen
ablegen und gängige Produktvorstellungen hinterfragen.
Das Ergebnis: vollkommen neue
Spielräume für innovative Leistungsangebote (mehr).
Querdenk-Praxis: Revolutionäre Kopfhörer von Ultimate Ears

Music on the run: Ob in der U-Bahn, beim Joggen oder
beim Einkaufen – wenn wir unterwegs nicht
auf unsere Lieblingsmusik verzichten wollen, benötigt man
einen tragbaren Player und natürlich Minikopfhörer. Diese
kosten etwa 15 bis 20 Euro, Einsteigermodelle sind bereits ab
5 Euro zu haben. Doch 500 Euro für ein Paar Minikopfhörer
auszugeben, erscheint absurd, oder etwa doch nicht?
Ultimate Ears, ein Unternehmen aus Irvine in
Kalifornien, hat die branchenüblichen Unterscheidungsmerkmale
der Minikopfhörer wie Klang, Design und Befestigungsart einer
gründlichen
Produkt-DNA unterzogen. Herausgekommen sind
High-Tech-Minikopfhörer, die in Maßanfertigung individuell ans Ohr
angepasst werden.
Und
das geht so: Mit einer Silikonmasse werden Abdrücke der
Gehörgänge genommen. Die daraus gefertigten Hörerstöpsel
passen wie angegossen und können nicht herausfallen.
Ihren Träger versetzen sie dank brillantem Sound direkt ins
Konzerthaus, auf die Bühne oder ganz einfach "in Deine eigene
Welt", so Mindy Harvey, Präsidentin von Ultimate Ears.
Da störende Umweltgeräusche nicht an die Ohren dringen,
schwören unzählige Stars der Musikszene auf Ulimate Ears:
"Wenn wir live spielen, haben wir das Gefühl als wären wir im
Studio, obwohl wir vor tausenden von Leuten spielen" sagt Evan
Taubenfeld, Lead Gitarrist von Avril
Lavigne.
Querdenk-Chance
Der Markt für tragbare und qualitativ hochwertige mp3- oder
DVD-Player floriert. Ein Manko sind laut vieler Testmagazine
jedoch die mitgelieferten Minikopfhörer. Wer 500 Euro für
einen iPod ausgibt, hat hohe Ansprüche an den Klang
der Musik! Der Erfolg von Ultimate Ears überrascht deshalb nicht
wirklich!
Worauf warten Sie? Legen Sie geistige Scheuklappen ab und
fragen Sie sich jeden Tag aufs Neue, wie man vorhandene
Produktkonzepte nachhaltig innovieren kann. Unterschätzen Sie
nicht das Potenzial, das in Ihren Produkten steckt. Wenn
Kunden bereit sind, für Minikopfhörer den Preis eines
einwöchigen All Inclusive-Urlaubs zu zahlen – welche Ausrede
kann es dann noch geben?
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von Ultimate Ears
>Mehr Beispiele zu "Produkt-DNA"
>Weitere Beispiele in unserem Bestseller
"Different Thinking"

Customer Discovery
-
Wachstum in wachstumslosen Märkten schaffen. Das
funktioniert, indem Sie neue Zielgruppen erschließen: Die
Nicht-Kunden. Die Vorteile: neue Wachstumshebel schaffen,
traditionelle Marktgrenzen ausweiten und neue Absatzmärkte
erschließen (mehr).
Querdenk-Praxis:
Adult Size Big Wheels – Dreiräder für Erwachsene

Ein gut gemeinter Ratschlag von Experten und solchen, die sich
dafür halten: "Erfinden
Sie das Rad nicht neu!" Matt Armbruster mit seiner Firma "Big
Wheel Rally" schlug diesen Rat in den Wind und entwickelte
daraus eine lohnende Geschäftsidee:
Das Kinderdreirad "Big Wheel" war in Amerika über Generationen
der Renner bei den Kindern, bis die Firma Mitte der 80er Jahre
Pleite ging. Neue Modelle kamen und gingen, hatten aber laut
Armbruster alle einen entscheidenden Nachteil: "Unsexy – und
zu klein für Erwachsene."

Man ahnt es schon: Der Amerikaner dachte quer – und erfand das
legendäre "Big Wheel" aufs Neue, diesmal für große Kinder.
Zahlreichen Modelle stehen zur Auswahl: von "Original" über "Chopper
County" bis zum "Slasher Downhill". Mit etwas Schwung legt das
Dreirad für Erwachsene einen filmreifen 180-Grad-Turn aufs
Pflaster, mit dem man sämtliche Verfolger elegant abschütteln
kann. Die Nachfrage nach den rund 250 Dollar teuren Spaßgefährten
ist überwältigend – Adult Size Big Wheels sind auf Wochen
ausverkauft.
Querdenk-Chance
Machen Sie sich
auf den Weg, neue Zielgruppen zu entdecken. Das Beispiel von
Big Wheel Rally zeigt: Neue Kundengruppen haben oft vollkommen
andere Preissensibilitäten: Während die Schmerzgrenze für ein
Kinderdreirad bei etwa 50 bis 100 Dollar liegt, sind die neuen
Spaßgefährte dem Kunden 250 USD und mehr wert!
Fazit: Business-Querdenker blicken systematisch über die
bestehende Nachfrage hinaus und erschließen neue Zielgruppen,
die bisher überhaupt nicht als solche wahrgenommen wurden –
Customer Discovery!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von Big Wheel Rally
>Mehr Beispiele zu "Customer-Discovery"
>Weitere Beispiele in unserem Bestseller
"Different Thinking"


360-Grad-Blick - Clevere Innovationsideen
jenseits des eigenen Marktes finden. Das Problem: Viele
Märkte sind schon überfüllt mit "me-too-Innovationen", die
sich nur in Nuancen von den Wettbewerbsprodukten
unterscheiden.
Business Querdenker verfolgen eine andere, sehr wirksame
Strategie: Sie blicken über die konventionellen Grenzen
des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in vollkommen
fremden Branchen nach guten Ideen und Innovationen (mehr).
Querdenk-Praxis: Das
Pittsburgh Children’s Hospital von Fathom
Der Auftrag: Neubau des Pittsburgh Children’s Hospital.
Als Architekt und Querdenker Louis Astorino den Auftrag für
das 470 Mio. Dollar Projekt bekam, hatte er ein Ziel: Ein
Krankenhaus mit einer
freundlichen und heilungsfördernden Atmosphäre zu schaffen.
Herkömmliche Planungsmethoden erwiesen sich dafür als
unzureichend. Bei Suche nach einer Methode stieß er außerhalb
der Architektur-Branche auf die Lösung: ZMET.

Hinter dem Kürzel ZMET verbirgt sich eine Methode, die von
Prof. Zaltman an der Harvard Business School entwickelt wurde.
Die Idee: tiefenpsychologische Interviews werden eingesetzt ,
um das Unterbewusstsein von Kunden zu erforschen. In
diesen Interviews werden scheinbar belanglose Fragen gestellt,
z.B. nach Lieblingsfarben oder -bildern. Dabei entstehen
Collagen, aus denen man herauslesen kann, auf welche Anreize
Kunden reagieren und wie man auf deren Kaufentscheidungen
unbewusst Einfluss nehmen kann. Marken wie Coca Cola, Nestlé
oder Motorola nutzen dieses Wissen bereits seit über 10
Jahren.
Zurück zu Louis Astorino: Er fragte sich, warum eine
Methode, die bei den Konsumgüterherstellern erfolgreich
eingesetzt wird, nicht auch in der Architekturbranche
funktionieren soll. Er ging an die Konzeption des Neubaus für
das Pittsburgh Children’s Hospital und interviewte mit Hilfe
der ZMET-Methode Mitarbeiter, junge Patienten und deren
Eltern. Die so gewonnenen Erkenntnisse wurden beim Bau der
neuen Kinderklinik berücksichtigt.

Astorino: "Der Planungsprozess beginnt nicht beim Architekten,
sondern in den Herzen der zukünftigen Bewohner." Und die sind
begeistert von der warmen Atmosphäre, den
hellen Räumen, dem liebevoll gestalteten Heilgarten und vielen
anderen Details.
Obwohl der Fertigstellungstermin erst im Jahr 2007 sein wird,
wurde das Krankenhaus schon jetzt vom U.S. Green Building
Council ausgezeichnet.
Querdenk-Chance
Gehen Sie mit offenen
Augen durch den Alltag. Schauen Sie, was Sie von Anbietern in
anderen Branchen lernen können. Diese müssen nicht in Ihrem
unmittelbaren Wettbewerbsumfeld tätig sein. Ganz im Gegenteil:
Je weiter entfernt, desto besser. Warum? Weil in Ihrer eigenen
Branche schon alle Wettbewerber sich gegenseitig beobachten
und daher der Raum sehr eng ist, um Dinge wirklich anders zu
machen. Scheuklappen abnehmen,
360-Grad-Blick aufsetzten!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von Louis Astorino
>Homepage von fathom
>Homepage von Olson Zaltman
Associates
>Mehr Beispiele zu "360-Grad-Blick"
>Weitere Beispiele in unserem Bestseller
"Different Thinking"


Preis-DNA
-
Sich von der
Abwärts-Preisspirale abkoppeln. Der Wettbewerb wird immer
härter, Verfolger kopieren gute Produkte. Kann in einem
solchen Umfeld nur der gewinnen, der den niedrigsten Preis
bietet? Erfolgreiche Business-Querdenker zeigen, dass es auch
anders geht. Sie stellen branchenübliche Preismodelle in
Frage und erfinden neue Preismodelle, die für den
Kunden unvergleichlichen Nutzen bieten
(mehr).
Querdenk-Praxis: Norwich Union berechnet Prämien nach
Kilometern
Manchmal liegt die Querdenk-Chance auf der Straße: Wenn neun
von zehn Autobesitzern sich wünschen, ihre
Versicherungsprämien nutzungsabhängig zu zahlen – so wie Strom
oder Gas - sollte eigentlich klar sein, wohin die Reise geht!
Weg von undurchsichtigen Prämienkalkulationen, hin zu mehr
Transparenz und nutzungsabhängigen Tarifen.

"Pay As You Drive"“ ist die Antwort der britischen Norwich Union Insurance; Großbritanniens größtem Versicherer
für Privathaushalte.
Das Prinzip: Ein Fahrdatenspeicher
im Auto übermittelt die gefahrenen Kilometer per GPS an die
Versicherung. Das erinnert irgendwie an Toll Collect,
arbeitete beim Pilotversuch mit 5000 Fahrzeughaltern
allerdings fehlerfrei – und das bei über 12 Millionen
Datentransfers täglich! Der Vorteil für den Versicherungsnehmer:
Er zahlt eine individuelle Versicherungsprämie, die sich
danach richtet, wann, wo und wie oft er sein Fahrzeug
nutzt. Vor allem für Gelegenheitsfahrer und solche, die
keine weiten Strecken zurücklegen, ist dieses Preismodell ein
echter Durchbruch.

Die Autofahrer profitieren zudem von praktischen
Serviceleistungen wie Unfall-Soforthilfe und Routenplanung in
Echtzeit. Eine weitere Innovationsidee von Norwich Union
Insurance: Benutzt man
das Auto an verkehrsarmen Tagen, sinkt die Versicherungsprämie
wegen der geringeren Unfallgefahr.
Querdenk-Chance
Man braucht Mut,
etablierte Preismodelle zu hinterfragen. Aber es zahlt sich
aus! Fragen, die Ihnen beim Querdenken helfen: "Warum berechne
ich mein Preise so und nicht anders?" oder "Gibt es für meine
Kunden bequemere Arten zu zahlen?".
Hilfreich ist auch der Blick auf Preismodelle in anderen Branchen. Stichwort Telekommunikation: Nutzungsabhängige,
sekundengenaue Abrechnung ist dort schon lange die Regel.
Gleiches gilt für Verträge mit Freiminuten, Wochenendtarife
oder Zahlungsmöglichkeiten von Münzeinwurf über Bankeinzug bis
zu Prepaid- und Kreditkarten... Die Frage, die Sie sich
stellen sollten: Was können
Sie von Preismodellen anderer Branchen lernen und wie können
Sie damit überlegenen Kundennutzen schaffen?
Quellen und weiterführende
Informationen
>Norwich Union Pay-As-You-Drive
Programm
>Mehr Beispiele zu "Preis-DNA"
>Weitere Beispiele in unserem Bestseller
"Different Thinking"




Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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