Business-Backstage-Report von Förster & Kreuz

Jeden Monat knapp 20.000 Leser und jeden Monat erfolgreiche Querdenkideen und Konzepte, mit denen Sie systematisch neue Märkte erobern und Ihren Wettbewerb ausmanövrieren können.

Ausgabe 61
Feb. 2007



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Manchmal ödet uns die ganze Führungsliteratur an. Da geht es um Verdrängungsstrategien, Marktanteile und strategische Wettbewerbsvorteile. Und es geht irgendwie alles am Kern vorbei. Führung wofür? Von politischen und spirituellen Größen wie Mahatma Ghandi oder Martin Luther King bis hin zu Businessgrößen wie Richard Branson oder Steve Jobs zeigt sich etwas viel Wichtigeres: Führung heißt, eine Richtung vorzugeben, weil man etwas Bestimmtes verwirklichen will. Führung bedeutet eine Herzensangelegenheit verfolgen, Leidenschaft, Engagement, Einsatz und Hunger nach Veränderung.  
So wie es Matthew und Jessica Flannery getan haben, die mit ihrer Organisation Kiva Entwicklungshilfe einfach, effektiv und vor allem transparent machen... und damit die Welt ein kleines bisschen besser. Uns hat diese Idee so nachhaltig beeindruckt, dass wir Kiva sofort unterstützt haben - vielleicht können wir Sie mit dieser Idee ebenfalls anstecken. Mehr dazu im ersten Beitrag.

Mit außergewöhnlichen Grüßen!
Anja Förster & Peter Kreuz









Business Querdenker – bewegen etwas. Oftmals gegen Widerstände, gegen professionelle Schwarzmaler, institutionalisierte Bedenkenträger und scheinbar unverrückbare ökonomische und gesellschaftliche Wahrheiten. Und sie sind stur: Sie glauben an ihre Idee und setzen sie durch. Ihr Credo: Das Unmögliche ist oft auch das Unversuchte.

Matthew und Jessica Flannery – Mikrofinanciers


Spätestens seit Muhammad Yunus aus Bangladesch mit seiner "Grameen Bank" den Nobelpreis gewonnen hat (siehe auch Beratungsletter Nr. 58), haben Mikrokredite als "Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe" eine Lobby. Jessica Flannery, MBA-Anwärterin und Leiterin des Global Philanthropy Forum in Stanford, hatte Muhammad Yunus bei einen Vortrag kennen gelernt und war sofort begeistert: "In dem Moment hat es Klick gemacht!"

Jessica Flannery und ihr Mann Matthew sind echte Business Querdenker und sie

...verfolgen eine Herzensangelegenheit


Sie kündigte ihren Job, ließ die akademischen Weihen Stanfords sausen und zog mit ihrem Mann Matthew in Sachen Mikrofinanzierung durch Afrika. "Ich war so begeistert zu sehen, welche Hebelwirkung ein kleiner Betrag von 100 Dollar hat." Als die beiden sogar mitten in Uganda Mobilfunk und Internet vorfanden, war die Idee für "Kiva" geboren.



...lassen sich nicht von Bedenkenträgern irritieren


Sie begannen, Mikrokredite einfach online zu überweisen und sich per Email über die Mittelverwendung auf dem Laufenden zu halten. Als sie ihr Projekt Freunden und Verwandten präsentierten, waren die Zweifel und Bedenken groß... Um sie eines Besseren zu belehren, testeten sie in einer experimentellen "Beta-Runde" einen Prototypen der heutigen Homepage. Letzte Zweifel waren zerstreut, als die Kreditnehmer schon nach wenigen Monaten in der Lage waren, das geliehene Geld zurück zu zahlen.



...sind smarte Unternehmer

Mit Kiva (Kisuaheli für "Einheit") bündeln die Flannerys ein Netzwerk von derzeit 30 Mikrofinanzorganisationen, die eng mit den Existenzgründern vor Ort zusammenarbeiten. Der Clou: Durch die Zusammenarbeit mit Pay Pal fallen so gut wie keine Gebühren an. In Entwicklungsländern verlangen Banken bis zu 35% Zinsen – für die meisten unbezahlbar. Bisher konnte Kiva über 1 Million USD für Menschen und ihre Geschäftsideen von Aserbaidschan bis Samoa zur Verfügung stellen. Mit 25 Dollar sind auch Sie dabei!


Querdenk-Chance


Kiva macht Entwicklungshilfe einfach, effektiv und vor allem transparent. Allen Zweifeln zum Trotz – der Erfolg gibt den Querköpfen Matt und Jessica Flannery Recht. Es gehört viel Mut dazu, auf Job und Stanford-MBA zu pfeifen – um stattdessen die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen! Beide haben sich von der Idee einer klassischen Karriere im Großkonzern verabschiedet und sind zu echten Entrepreneuren geworden. Was für eine Herausforderung! Was für eine Chance! Um es mit Isabel Allende zu sagen: "Sie sind der Geschichtenerzähler Ihres Lebens. Es liegt an Ihnen, sich Ihre eigene Legende zu schaffen."

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von Kiva
>New York Times Magazine über Kiva
>NPR-Audiofile über Kiva
>Mehr Querdenker im Buch: "Alles, außer gewöhnlich"






Underground Innovationen spielen sich nicht an der Oberfläche ab, sondern dort, wo der Kunde nicht hinschauen kann: Im Untergrund. Es geht um Innovationen in Produktion, Verkaufsabwicklung, Einkauf, Lagerhaltung, etc. etc. - das alles mit einem Ziel: Dem Kunden einen noch nie da gewesenen Wert zu liefern...

Querdenk-Praxis: Two-Buck-Chuck – Billig, aber verdammt gut

Die Leute stehen auf "Charles Shaw". Es handelt sich dabei nicht um einen attraktiven Schauspieler aus einer neuen amerikanischen Kultserie, sondern um eine Weinmarke der kalifornischen Bronco Wine Company. Den Kunden schmeckt der Tropfen ausgezeichnet, der Konkurrenz aber gar nicht – beiden aus demselben Grund: Dieser Wein bietet ein nie da gewesenes Preis-Leistungs-Verhältnis: der bereits mehrfach prämierte Wein kostet nur 1,99 Dollar pro Flasche!




Warum aber nun Underground Innovation? Nun, die Innovation ist für den Kunden auf den ersten Blick nicht erkennbar – schon gar nicht in den Regalen der Trader Joe’s-Ladenkette, die den Two-Buck-Chuck (Zwei-Dollar-Charles) exklusiv vertreibt. Dort machen die Weinflaschen mit edlem Etikett und echtem Kork zwar eine gute Figur, aber das allein reicht nicht, um sich bei Blindverkostungen gegen tausende, vermeintlich "edlere" Konkurrenztropfen durchzusetzen: Bei der 28. Annual International Eastern Wine Competition gewann der 2002er Two-Buck-Shiraz zwei Goldmedaillen!

Es sind die Anstrengungen, von denen der Kunde nichts ahnt, wenn er die Flasche entkorkt, die ihn aber dennoch begeistern. Um diese Wirkung zu erzielen wird der Herstellungsprozess Schritt für Schritt unter die Lupe genommen und jedes Detail auf den optimalen Beitrag zur Zielerreichung abgeklopft. Es geht CEO Fred Franzia darum, gute Qualität so kostengünstig wie möglich zu produzieren. Im Endergebnis ist die Bronco Wine Company nicht irgendein Billiganbieter innerhalb der Branche, sondern sie revolutioniert die Branche und ihr traditionelles Geschäftsmodell!



"Ich verbringe wahrscheinlich mehr Zeit mit dem Einkauf von Kork als mit irgendwas sonst", so der Geschäftsführer in dritter Familiengeneration. Ein Cent hier, einer dort; und schon sind 750.000 USD pro Jahr gespart. Selbst die Anbaufläche ist unter Kostengesichtspunkten optimiert: die Anbauflächen von Bronco messen nicht ¼ Meile in der Länge, wie sonst in Kalifornien üblich, sondern 3 Meilen. Das führt dazu, dass die Traktoren seltener wenden müssen, was wiederum Zeit und Sprit spart und die Bereifung schont. LKWs fahren die Ernte dann nach strengem Fahrplan, Nonstop und Just-In-Time zur Weiterverarbeitung. Und weil die Ernteprozesse so minutiös durchgeplant sind, können die Trauben länger am Rebstock reifen – nicht unwichtig für den guten Geschmack! Jetzt aber Achtung: Aus Restbeständen der US-Army hat Franzia Treibstofftanks von Interkontinentalraketen gekauft, um sie zur Herstellung von Champagner zu nutzen – in die Dinger passen fast 300 Millionen Liter! Und so geht es immer weiter...


Querdenk-Chance

Die Bronco Wine Company ist der am schnellsten wachsende Weinproduzent in Kalifornien. Mit einer untergründigen Effizienzkur ist es dem Unternehmen gelungen, auf der Oberfläche mit unschlagbaren Preisen und prämierter Qualität zu überraschen! Die Konkurrenz zieht den Hut und Restaurants geben ihren Widerstand – auch gegen die eigenen Gäste – auf und bieten einen Premiumwein von Bronco für 10 Bucks an. Mehr ist nicht drin: "Es gibt keinen Wein weit und breit, der mehr als 10 Dollar Wert ist", so Fred Franzia, Weinkenner und Underground Innovator.

Quellen und weiterführende Informationen
>The Bronco Wine Company bei Wikipedia

>Charles Shaw Wine bei Wikipedia
>Inc.com, 5/2006 über Fred Franzia
>Mehr Querdenkbeispiele in "Different Thinking"

>Mehr Querdenker im Buch: "Alles, außer gewöhnlich"



Tourkalender von Anja Förster & Peter Kreuz





Ideen der Wettbewerber kopieren - das kann jeder. Clevere Querdenker blicken über die konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in vollkommen fremden Branchen nach Innovationsideen (mehr).

Querdenk-Praxis: Swisscom Mobile Labs

Märkte wandeln sich in Hochgeschwindigkeit und Innovationszyklen werden immer kürzer. Deshalb wird es umso wichtiger, neue Produktideen nicht einfach auf den Markt zu werfen, sondern sie vorher unter realen Bedingungen von der Zielgruppe testen zu lassen.

Google beispielsweise nutzt die Ideen seiner kreativen und kritischen User sehr geschickt. Auf der Website Google Labs veröffentlicht das Unternehmen noch nicht ganz ausgereifte Demoversionen von geplanten Webservices. Diese "Beta-Versionen" können schon vorab von den Usern getestet, bewertet und verbessert werden. Googles Philosophie: Das Internet als eine interaktiv nutz- und gestaltbare Laborumgebung für die Wirklichkeit.


Die Mobilfunktochter der Swisscom hat diese Idee, angeregt durch einen Innovationsworkshop mit uns, von der IT- auf die Mobilfunkbranche übertragen – mit riesigem Erfolg: Die Web-Plattform Swisscom Mobile Labs erhält von Usern durchschnittlich 300 Bewertungen und 100 konkrete und qualitativ hochwertige Verbesserungsvorschläge pro Woche.



Der interaktive Austausch in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung hilft nicht nur, Produkte nach den Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppe maßzuschneidern, sondern kann auch zur völligen Neukonzeption eines Services führen: Zum Beispiel bei der "Xtra-Zone", einer hybriden Online-Plattform für Natel (das "Handy" in der Schweiz) und Computer: "Wir haben bereits Kosten in der Höhe von 200.000 CHF eingespart, nur dadurch, dass wir Xtra-Zone nicht nach unseren eigenen Vorstellungen entwickelt haben", so Stefan Mauron, Head of Strategic Initiatives bei Swisscom Mobile.

Und wo wir schon mal beim Geld sind: "Die Besucher unterhalten sich im Forum ungestützt sogar über mögliche Preise, die sie für einen Dienst bezahlen würden." Das dient ebenfalls der Orientierung, denn trotz aktiver Zusammenarbeit mit ihren Kunden ist die Swisscom nicht Wikipedia.


Querdenk-Chance

Mit dem Erfolg rechnen – statt auf ihn zu hoffen – kann, wer potentielle Nutzer möglichst früh in die Entwicklung integriert. Und die Swisscom geht noch einen Schritt weiter: "Als nächstes werden wir einen Service aufschalten, in welchem unsere Kunden ihre Ideen über Produkte eingeben können, welche sie von uns erwarten", so Stefan Mauron. Mit dem Segen der vernetzten Welt und der Möglichkeit, in Echtzeit zu kommunizieren, können auch Sie Ideen und Anregungen Ihrer Kunden sammeln und zu innovativen Produkten formen!

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Swisscom Mobile Labs
>Homepage Google Labs
>Mehr Beispiele zu "360-Grad-Blick"

>Noch mehr Beispiele und Querdenkansätze in "Different Thinking"



Vorträge von Anja Förster & Peter Kreuz






Der Wettbewerb wird immer härter - Konkurrenten kopieren gnadenlos jede gute Idee. Kann in einem solchen Umfeld nur der gewinnen, der den niedrigsten Preis bietet? Nein! Erfolgreiche Business-Querdenker hinterfragen branchenübliche Preismodelle und erfinden sie ganz neu (mehr).

Querdenk-Praxis: Napster - Musik mieten statt kaufen

Mit gut 70% beherrscht Apple derzeit ungefochten den Markt für digitale Musik. Der Rest ist hart umkämpft. Genau hier wird die Sache interessant – sind es doch meist Innovationen aus der zweiten Reihe, die Platzhirschen wie Apple früher oder später das Leben schwer machen...



Dieser Zeitpunkt scheint nun gekommen: Nach dem Siegeszug der "iTunes" in den Jahren 2004 und 2005,  erlebte Apple im letzten Jahr einen dramatischen Umsatzeinbruch von 65%. Im gleichen Jahr wuchs Konkurrent "Napster" (mittlerweile legal und seit 2005 an der Börse) um 26% und verdoppelte die Anzahl seiner Kunden.

Napster verfolgt eine komplett andere Preisstrategie als Apple und bietet eine "Music Flatrate" für 9,95 Euro pro Monat an. Das ist billiger als eine CD und bietet Zugriff auf über 3 Millionen Songs bzw. 260.000 Alben im virtuellen Regal! Als Abonnent kann man so viel herunterladen wie man will (und anhören kann ;-). Allerdings ist die Musik nur gemietet: Endet das Abo, sind auch die Titel auf der Festplatte nicht mehr abspielbar.



Bei der mobilen Variante "Napster To Go" kann man für 14,95 Euro zusätzlich zu PC oder Laptop bis zu 3 tragbare Player mit Musik volltanken. Übrigens sind fast alle Geräte, die derzeit auf dem Markt sind, Napster-kompatibel. Und auf der letzten Cebit in Hannover waren es vor allem neue Generationen von Musikhandys, die mit immensen Speicherkapazitäten als Indikatoren für einen zukunftsträchtigen Massenmarkt für Flatrate-Abos dienen. Während Apple die Kooperation mit fremden Herstellern scheut, ist Napster mit Mietmusik bereits Marktführer.


Querdenk-Chance

"Der Erfolg gibt uns recht: Wir haben mit unserem Angebot den Zeitgeist voll getroffen", so Thorsten Schliesche, General Manager und Vice President von Napster Deutschland. Im Kielwasser setzt die Konkurrenz nun ebenfalls auf die Flatrate als Preismodell – die Telekom mit "Musicload", MSN und debitel in Kooperation mit Jamba.

Ob Leasing, Carsharing, DVDs aus der Videothek oder On-Demand-Dienstleistungen – temporäre Nutzungsmodelle gehören längst zum Alltag. Besonders Flatrates bedeuten dabei ein mehr an Flexibilität und Freiheit, weil weniger Kaufentscheidungen zu treffen sind. Auch, wenn es sich jeweils nur um 99-Cent-Beträge handelt.
Was bedeutet das für SIE? Immer wieder Ihr herkömmliches Preismodell auf den Prüfstand zu stellen und  sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie Sie es neu erfinden können...

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Napster
>Mehr Beispiele zu "Preis-DNA"
>Mehr Beispiele und Querdenkansätze in "Different Thinking"



Bestseller von Anja Förster & Peter Kreuz: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH und DIFFERENT THINKING





Die Milch bringt's! Davon sind auch die Single-Landwirte aus Wales überzeugt. Die Junggesellen wider Willen haben nun eine ungewöhnliche Aktion gestartet, um endlich ihren Partner fürs Leben zu finden.

Zum St. Dwynwen's Day - vergleichbar dem Valentinstag - am vergangenen Donnerstag ließen sie ihre Fotos auf mehrere tausend Milchflaschen kleben. Auf den Etiketten findet sich nun ein Foto eines einsamen Junggesellen vom Land sowie die Adresse einer Partneragentur, die die Vermittlung mit der einsamen Milchtrinkerin übernimmt.


Die Aktion läuft unter dem Motto "Fancy a farmer?" - zu deutsch "Lust auf einen Bauern?". Der geistige Vater dieser Idee heißt Iwan Jones und ist  selbst mit Foto auf der Milchflasche vertreten. Allerdings macht er sich nicht viel Hoffnung: "Wahrscheinlich wird meine Flasche die letzte sein, die im Kühlregal stehen bleibt." Wir wünschen trotzdem alles Gute :-)











Die Business-Querdenker und Financial Times Bestsellerautoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.

            
     

Ihr Labor für Business Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den Menschen, die dahinter stehen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;


Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In Vorträgen
        >Förster & Kreuz: In Büchern
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Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH
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www.kiva.org; Eric Risberg / Associated Press, www.detnews.com, www.swisscom.ch, www.napster.de,

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Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
 

 
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