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Wir wünschen Ihnen, liebe Leser, ein gutes neues Jahr!
Die letzten Wochen haben wir in Indien verbracht, einem
faszinierenden Land voller Gegensätze: Unvorstellbare Armut
gehört genauso zur indischen Realität wie eine boomende
Wirtschaft. Was uns auffällt ist der ungeheure Optimismus von
Unternehmern und Mitarbeitern, der in jedem Gespräch zum
Vorschein kommt.
Ebenfalls von bleibender Erinnerung sind die indischen
Straßenverhältnisse, oder besser gesagt der blechgewordene
Alptraum. Mit Schlaglöchern übersäte Strassen sind die Regel –
nicht die Ausnahme. Und auf dem löchrigen Asphalt drängeln
sich Autos, hoffnungslos überladene Minilaster, Busse,
Mopeds, Motorrikschas, Ochsenkarren, Fußgänger, Kühe und Hunde.
Führerscheinprüfungen
oder eine praktizierte Form der Straßenverkehrsordnung sind
unbekannt. Ohne den lästigen Umweg über eine Fahrausbildung
geht es
direkt rein in den Kampf um jeden Millimeter. Wer auch nur
annähernd verstanden hat, wie bei einem Fahrzeug Gas und
Bremse funktionieren, darf gnadenlos mitmischen. Beim
Überqueren der Strasse lässt uns deshalb der Gedanke nicht
los, dass es vielleicht klüger gewesen wäre, die
temporäre Lebensversicherung
"Cover2go Accidential Death Cover" abzuschließen (mehr darüber
in diesem Beratungsletter).
In diesem Sinne senden wir
alles, außer gewöhnliche Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz


Delhi, Indien. Bescheidene Ziele - das war gestern. Indiens Unternehmen haben
den Weltmarkt ins Visier genommen und wollen an vorderster
Front mitmischen. Mahindra & Mahindra, Tata, Wipro, Bharat Forge zählen bereits laut einer
Studie der Boston Consulting
Group zu den einhundert globalen Herausforderern aus
Schwellenländern, die auf dem Sprung sind zu neuen Weltfirmen...

Dauer: 5:58 Min.
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Ideen der Wettbewerber kopieren -
das kann jeder. Clevere Querdenker blicken über die
konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz
gezielt in vollkommen fremden Branchen nach Innovationsideen (mehr).
Wieden+Kennedy: "Walk in stupid every day!"
"Just do it." Wer kennt ihn nicht? Der Slogan, mit dem der
US-amerikanische Sportartikelhersteller Nike seit 1998 wirbt,
zählt zu den einprägsamsten Werbesprüchen und wurde vielfach
prämiert. Erfunden hat ihn die erfolgreiche Agentur
Wieden+Kennedy (W+K) aus Portland, Oregon. Zu den Kunden
zählen Coca Cola, Nokia, Procter & Gamble, Starbucks und auch
die HypoVereinsbank.
"Wenn wir uns nach neuen Kunden umschauen, suchen wir nicht
nach Produktkategorien, sondern nach Menschen", sagt COO Dave
Luhr. "Es kommt darauf an, mit den richtigen Leuten
zusammenzuarbeiten, sich in sie zu verlieben."
Klingt gefühlig, ist aber essentiell für den Erfolg
von Wieden+Kennedy. Wie also kommt W+K an
die richtigen Leute? Die Agentur nutzt vor allem den
360-Grad-Blick über den eigenen Tellerrand:

Kreative Buchhalter: Ja, die gibt es. W+K entdeckt und
fördert sie
und andere verkannte Genies in einer "In-House-University".
Pro Jahr werden 12 Nachwuchswerber aufgenommen – von über
2.500 Bewerbern! Unter ihnen sind Bildhauer,
Stand-Up-Comedians oder eben auch Buchhalter. Mit
ihren unterschiedlichen Backgrounds – Branchenerfahrung ist
ausdrücklich unerwünscht – arbeiten sie ein Jahr lang an realen
Kundenprojekten.
Kreative Mittagspause: W+K lädt regelmäßig
Nachwuchsbands zu Konzerten ein, um auch in Sachen Musik
nicht den Anschluss zu verpassen. Die Jungmusiker können ihre Songs
für Werbespots anbieten und die Werber mit den Musikern in
einen kreativen Dialog treten. Diese Konzertreihe nennt sich
LunchBox
und ist ideal, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben – denn kaum
eine Branche ändert sich so rasant wie die Musikbranche!
Kreative Untermieter: W+K lockte das
Portland
Institute for Contemporary Art (PICA) ins selbe
Bürogebäude – und damit junge Künstler, deren Durchbruch meist
noch bevorsteht. Hier geht es vor allem um ein kreatives Milieu, Inspiration und frische
Perspektiven.

Querdenk-Chance
Routinen permanent überprüfen, Branchendogmen hinterfragen und Kundenwünsche auch mal konstruktiv
konterkarieren – das ist das Erfolgsrezept von Wieden+Kennedy.
Mitbegründer Dan Wieden: "My Job is to walk in stupid every
day." Will heißen: Gestern Gelerntes heute schon wieder
verwerfen zu können. Nicht einfach, aber essentiell. Probieren
Sie’s aus! Just do it!
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von Wieden+Kennedy
>Werbekampagnen von Wieden+Kennedy
>Mehr Beispiele von
360-Grad-Blick
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen
Business-Querdenker einen anderen Weg: Sie hinterfragen
ungeschriebene Branchengesetze und brechen aus alten Mustern
aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer
Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem
Preis-Wettbewerb (mehr).
Statt Klingelton:
Lebensversicherung für 1 Euro aufs Handy
Mit den landestypischen, meist
total überladenen Minibus-Taxis in Südafrika unterwegs zu
sein, ist nicht nur ein Abenteuer, sondern mitunter
lebensgefährlich. Allein während der vergangenen
Osterfeiertage gab es 276 Verkehrstote. Diesem sehr realen
Risiko begegnet nun der südafrikanische Versicherer Metropolitan Life.
Und zwar mit einem innovativen Produkt: der temporären
Lebensversicherung "Cover2go Accidential Death Cover". Das
Besondere an dieser Police: Sie ist nur einen Monat lang
gültig, kostet umgerechnet nur einen Euro und zahlt im
Todesfall rund 1.500 Euro an die Begünstigten aus.

Cover2go ist aber nicht nur für Passagiere von Sammeltaxis
gedacht. Sie ist generell für arme Menschen auch in anderen
Schwellenländern interessant, die sich herkömmliche
Versicherungsprodukte bisher nicht leisten können und als
Zielgruppe meist übersehen werden.
Ein weitere Innovationsidee ist, dass man Cover2go per SMS
abschließen kann, ähnlich dem Kauf eines kostenpflichtigen
Klingeltons. Um die Lebensversicherung abzuschließen, sendet
der Kunde Name und Ausweisnummer per Kurzmitteilung an den
Anbieter. Die SMS kostet 10 südafrikanische Rand und wird vom
Guthaben abgezogen. Damit ist die Police bezahlt. Eine Antwort-SMS des Anbieters bestätigt den Abschluss.
Der Versicherungsschutz ist sofort wirksam und überall
verfügbar. Ohne teure Vermittler-Provisionen, ohne
medizinische Ausnahmeregelungen und ohne komplizierte Verträge
mit Kleingedrucktem.

Warum dieser ungewöhnliche Vertriebsweg? Nur wenige
Südafrikaner verfügen über ein Girokonto – jeder zweite
allerdings über ein Mobiltelefon. Das Bezahlen und Abwickeln
von Geldgeschäften per Handy, so genanntes "M-Banking", ist im
ländlichen Südafrika sehr weit verbreitet.
"Damit revolutionieren wir die Versicherungsbranche, weil wir
dem Kunden wieder die Kontrolle über den Abschluss geben.
Bisher konnten Versicherungen nur verkauft, nicht aber gekauft
werden", sagt Derek Pead, Chef von Cover2go.
Querdenk-Chance
Mit Cover2go wurde ein klassisches Produkt in mehrfacher
Hinsicht hinterfragt und neu erfunden: Lebensversicherungen
können sehr wohl zeitlich befristet und ihr Abschluss
einfach sein. Sie können auch sofort wirksam und per SMS
bezahlt werden. Bedarfsorientierter geht es kaum!
Schon mal überlegt, wie Sie IHR PRODUKT neu erfinden können?
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von "Cover2go"
>Homepage der Metropolitan-Versicherung
>Spiegel Online: "Lebensversicherung statt Klingelton", 10.05.2007
>Mehr Beispiele von
Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Der Wettbewerb wird immer härter - Konkurrenten kopieren
gnadenlos jede gute Idee. Kann in einem solchen Umfeld nur der
gewinnen, der den niedrigsten Preis bietet? Nein! Erfolgreiche
Business-Querdenker hinterfragen branchenübliche Preismodelle
und erfinden sie ganz neu (mehr).
GuestInvest – Geld verdienen, während andere schlafen
Bislang war es doch so: Man reserviert sich ein Hotelzimmer
und bezahlt den Übernachtungspreis. Doch es geht auch
anders: Man kauft ein Hotelzimmer und lässt es, wenn man es nicht
benötigt, von einem Betreiber weitervermieten. Die
Mieteinnahmen werden dann zwischen Eigentümer und Betreiber
geteilt.

Noch mal langsam: So genannte Buy-to-let-Hotelzimmer sind in
Metropolen wie London der letzte Schrei. Trendsetter dort ist
die Firma GuestInvest. Sie verkauft Räumlichkeiten an private
Investoren, welche sie an 52 Tagen im Jahr selbst kostenfrei
nutzen können. An den restlichen Tagen vermittelt GuestInvest
die Zimmer an zahlende Kundschaft weiter. Die Einnahmen werden
fifty-fifty geteilt.
Besonders bei viel reisenden Managern, die nur selten oder
phasenweise einen fixen Rückzugsort in der Stadt brauchen, ist
dieses Einnahmen-Beteiligungsmodell beliebt. Wer sein Zimmer
nicht mehr braucht, kann es jederzeit wieder verkaufen –
potentielle Käufer stehen in London Schlange.

Mit einem kleinen 20-Zimmer-Hotel im Londoner Stadtteil
Notting Hill hat GuestInvest im Jahr 2004 begonnen.
Mittlerweile unterhält das Unternehmen drei Standorte und hat
fast 400 Zimmer verkauft.
Ach ja, der Preis: Ein Zimmer ist ab knapp 400.000 Euro zu
haben. Das ist viel Geld, zahlt sich aber aus: Laut
GuestInvest beträgt die durchschnittliche Rendite acht
Prozent. Bereits im ersten Jahr garantiert GuestInvest
mindestens 6 Prozent.
Querdenk-Chance
Hotelzimmer kaufen und weitervermieten – das ist die andere Form von
Immobilienbesitz in der Stadt. Und eine
hochinteressante Preis-DNA dazu: Für den Preis, den
GuestInvest für ein einzelnes Zimmer verlangt, kann man
hierzulande eine ganze Eigentumswohnung in bester Lage
erwerben. Dass die Investition dennoch lohnt, beweist diese
clevere Preis-DNA. Und was können Sie beweisen?
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von GuestInvest
>Mehr Beispiele zu
Preis-DNA
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Icaro Air – Die Verknappung der Flugzeit
Eine Flugreise zwischen der ecuadorianischen Hauptstadt Quito
und der Hafenstadt Guayaquil ist eh schon kurz. Die Airline "Icaro"
jedoch weiß die gefühlte Flugzeit noch weiter zu verknappen.
Und zwar in jeder Hinsicht...

"Eine wirklich schöne Überraschung" habe sich die Fluglinie da
einfallen lassen, attestieren die Passagiere. Sie staunten
nicht schlecht, als über den Wolken plötzlich Models eine Unterwäsche-Modenschau darboten. Die etwa
10-minütigen Fotoshootings zwischen den Stuhlreihen sollen auf
ausgewählten Inlandsrouten für eine höhere Auslastung der
Airline sorgen. Wenn das mal keine Turbulenzen gibt...
Quellen und weiterführende Informationen
>Icaro Air
>Reuters: "Hotties in the sky", 22.06.2007
>Reuters-Video: "Hotties in the sky"
>Mehr Beispiele zu
Queer-Gedacht :-)



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
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Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person >Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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Kontakt: Kontaktdaten bei Anfragen für Vorträge, Workshops oder
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Redaktion:
Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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