Business-Backstage-Report von Förster & Kreuz

Business Backstage Report: Ein alles, außer gewöhnlicher Wegweiser für Ihre persönliche und unternehmerische Zukunft. Ein Mutmacher, Unkonventionelles zu denken und durchzusetzen.
Jeden Monat neu! Abonnieren Sie den Backstage Report hier


Ausgabe 82
November 2008


Die Welt von
Förster & Kreuz

 



SPUREN
STATT STAUB


"Best of Business"
Financial Times
Mehr Infos



ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH


»Wirtschaftsbuch-Preis 2007
Mehr Infos



DIFFERENT THINKING!


"Für alle, die Inspiration suchen, etwas bewegen wollen und den Mut haben, auch mal Neues zu wagen."
Manager Magazin
Mehr Infos



Drucken Sie...

diesen Backstage Report als pdf-Datei



Nutzen Sie...

unsere Beiträge für Ihre Publikationen. Bitte mit Hinweis und Link auf: Backstage-Report.com



Stöbern Sie...

im umfangreichen Archiv des Backstage-Reports



Empfehlen Sie...

den Backstage-Report bitte an Kollegen und Freunde. Danke!

 

 


Home | Förster & Kreuz | Archiv | Backstage Report abonnieren | Abmelden | Impressum

Zeitung zu lesen und Nachrichten zu sehen, grenzt in diesen Tagen an Körperverletzung: Düstere Nachrichten gibt es im Dutzend. Kreditklemmen, Banken-Crashs, massive Wertverluste an den Börsen. Was klar wird: Wir erleben momentan keinen kurzfristigen Abschwung, sondern eine handfeste Krise.

Aber ist Ihnen aufgefallen, dass keineswegs alle in das Lied vom Untergang einstimmen? Dass es Menschen gibt, die vielmehr gelassen und optimistisch sind? Und die vielleicht sogar etwas stolz sind, ein paar Sachen richtig gemacht zu haben?

Zum Beispiel Emilio Botín, der Chef der spanischen Bank Santander. Aktuell sechs Prozent Gewinnzuwachs in den Büchern und ein feines Lächeln auf den Lippen. Warum? Weil das Unternehmen eben gerade nicht das macht, was alle machen. Sondern eigene Regeln befolgt. "Wenn Sie ein Finanzinstrument nicht verstehen – kaufen Sie es nicht", sagt Botín.  Und: "Wenn Sie das Produkt nicht selbst kaufen würden, versuchen Sie auch nicht, es jemand anderem zu verkaufen." Und: "Wenn Sie Ihren Kunden nicht sehr genau kennen, leihen Sie ihm kein Geld."

Hut ab vor so viel Geradlinigkeit. Und die wird gerade jetzt vom Markt belohnt! Wie haben sie nicht alle gelächelt über den altmodischen Kauz aus Spanien. Jetzt ist Botín auf Einkaufstour in Europa und den USA. Santander schluckt marode Finanzhäuser und päppelt sie wieder auf.

Krisen sind Chancen – das wissen Sie, zumindest theoretisch. Aber, gestatten Sie, wie sieht's bei Ihnen und Ihrem Unternehmen ganz konkret aus mit der Praxis im Krisen-in-Chancen-Verwandeln?

Die Welt ist heftig in Bewegung – und Sie ahnen es – wir finden das gut! Leute mit klaren Grundsätzen malen jetzt nichts Schwarzes an die Wand sondern nutzen konsequent ihre Möglichkeiten. Tun Sie es auch! Anregungen dazu finden Sie auch diesmal in unserem Business Backstage Report. Garantiert 100 Prozent panikfrei.

Krisenfeste Grüße

Anja Förster & Peter Kreuz





 

Backstage Talk: Tim Ferris


Wir haben Tim Ferris als einen Typen kennen gelernt, der das macht, worüber andere nur reden: Er verwirklicht seine Träume. Neulich saß er am Strand von East Hampton, in der Nähe von New York, neben ihm seine Freundin aus London, auf dem Schoß sein Laptop - vielleicht war die Reihenfolge auch umgekehrt ;-)

Der 31-jährige Unternehmer, Globetrotter und Autor des Weltbestsellers „Die 4-Stunden-Woche“ antwortete auf ein paar Fragen, die wir ihm übers Netz auf den Bildschirm schickten.

Das vollständige Interview finden Sie hier...


 

Backstage: Health Care Innovations Exchange

Wir stehen an der Schwelle zu dramatischen Veränderungen der Organisation, Innovation und Wertschöpfung. Die neue Grundlage der Innovationsfähigkeit lautet Kollaboration. Unternehmen müssen über die Mauern der eigenen F&E Abteilungen hinweg die Kreativität und die Ideen von klugen Köpfen in der ganzen Welt anzapfen. Wer sagt denn, dass die angestellten Weißkittel in der eigenen Entwicklungsabteilung das Monopol auf die besten Ideen haben?

Und dennoch sieht die Realität oftmals ganz anders aus: F&E-Abteilungen in so manchem Unternehmen gleichem einem Hochsicherheitstrakt
. Schon von weitem ist das rote Stoppschild gut sichtbar: Zutritt für Betriebsfremde strengstens untersagt! Hausausweispflicht! Schusswaffengebrauch!
Das ist geradezu grotesk, finden wir.
Unternehmen, die weiterhin alles allein machen wollen, werden im Wettbewerb zurückfallen. Punkt.


Fakt ist: Forschung, Produktentwicklung oder Innovationen finden zunehmend in Netzwerken statt. Dabei spielen die
Informationstechnik und speziell die Vernetzung im Internet eine zentrale Rolle.

Ein klasse Beispiel dafür ist die
Health Care Innovations Exchange, ein Netzwerk in der milliardenschweren und hoch sensiblen Gesundheitsbranche. Betrieben von einer öffentlichen Institution in den USA. Auf der Website  machen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft publik, woran sie gerade forschen. Und jeder, der eine Idee für eine innovative Lösung hat, kann diese für alle sichtbar posten. Auf diese Weise konnte beispielsweise der teure Aufenthalt von Patienten auf Intensivstationen verkürzt werden, und zwar durch ein ausgeklügeltes System von Tageszielen für die Pfleger. Oder es wurde eine Software entwickelt, mit der Ärzte und Patienten per E-Mail passende Termine finden. Der Clou: Die besten Ideen kommen oft von Leuten, die gar keine hauptberuflichen Entwickler sind, ja manchmal in komplett anderen Bereichen arbeiten.


Was uns an der „Health Care Innovations Exchange“ so gut gefällt, ist die Philosophie dahinter. Die Abkürzung NHE ("Nicht hier erfunden") wird umgetauft in MSWG ("Mit Stolz woanders gefunden").
Das Problem in so vielen Unternehmen ist allerdings die alte Kultur der Kontrolle. Eine Kultur zu schaffen, in der nicht formale Macht und Status zählen, sondern die Macht der besten Ideen, geht so manchem Chef gegen den Strich.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, den Weg zu einem offenen, vernetzten Unternehmen einzuschlagen. Als Unternehmen müssen Sie dieses Potenzial nur heben, indem Sie Gelegenheiten zum Dialog schaffen und Ideen von möglichst vielen Stellen einsammeln. Das ist kein Altruismus, sondern der schnellste Weg zum Ziel.

In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe der „Health Care Innovations Exchange“ ermittelt:
 360-Grad-Blick: 60%
 Easy Inc: 20%
 Outside Innovation: 20%

Linktipps
 Health Care Innovation Exchange
 Reuters: 100 Examples of Health Care Innovations and Tools






 

Backstage: Good Magazine

Wir mögen Menschen wie Jonathan Greenblatt, den CEO der amerikanischen Zeitschrift „Good“. Bevor der Kalifornier das Ruder bei dem zweimonatlich erscheinenden Magazin zum Thema „gut leben und anderen Gutes tun“ übernahm, war er Vorstandsmitglied bei Starbucks, Berater der Regierung Clinton und Mitgründer der Wohltätigkeitsorganisation „Ethos Water“, die sich dafür einsetzt, jedem Kind weltweit zu sauberem Trinkwasser zu verhelfen – leider immer noch keine Selbstverständlichkeit. Uns gefällt, dass Jonathan immer wieder eigentlich ganz einfache, aber unschlagbar effektive Ideen hat, gesunden Geschäftssinn und Wohltätigkeit miteinander zu verbinden. Gutes tun und verdammt erfolgreich sein – er macht’s.


Ethos Water beispielsweise funktioniert nach dem Prinzip „Wasser gegen Wasser“. Der Kunde in einem Wohlstandsland kauft ein Mineralwasser im Premiumsegment, dafür wird Menschen in den Armutszonen der Erde zu sauberem Trinkwasser in derselben Menge verholfen.

Auch beim Magazin „Good“ fließt ein Teil des Umsatzes für den guten Zweck. Die Leser können nämlich selbst eine Wohltätigkeitsorganisation bestimmen, welcher der Betrag für das Jahresabo in Höhe von regulär 20 Dollar überwiesen wird. Und zwar vollständig. Wie das sein kann? Jeder, der mit Printmedien zu tun hat, weiß, dass die Verlage vom Anzeigengeschäft leben, nicht von den Abonnements.


Uns gefällt die Konsequenz, mit der Jonathan Greenblatt beim Magazin „Good“ eingefahrene Wege verlässt und betriebswirtschaftlich eigentlich längst sinnlosen Dingen wie Abopreisen einen neuen Sinn gibt. Dabei geht „Good“ sogar noch einen Schritt weiter. Zwar können die Leser erst ab 20 Dollar im Jahr an allen Events des Magazins kostenlos teilnehmen, aber im Grunde darf sich jeder aussuchen, wie viel ihm das Magazin wert ist. Ein Dollar im Jahr ist auch okay. Bloß dass praktisch niemand so wenig überweist. Eine Spende für den guten Zweck in dieser Höhe wäre ja auch mehr als peinlich. Dem Magazin gelingt es, auf der Basis dieses Vertrauens eine echte Community zu schaffen, die durch Blogs, Profiseiten im Netz und sogar regelmäßige Partys am Leben erhalten wird.
 

Sehr clever ist auch der neueste Streich von Jonathan Greenblatt, der ganz nebenbei zeigt, wie eine Vielzahl beruflicher Stationen irgendwann einen ganz eigenen Netzwerkeffekt haben kann. Der ehemalige Starbucks-Manager sorgte nämlich dafür, dass die Kaffeekette während des US-Präsidentschaftswahlkampfs einseitige Sonderausgaben der Zeitschrift, so genannte „Good Sheets“, in ihren Läden auslegte. Darauf fanden sich objektive Infos zu Kernthemen des Wahlkampfs. Das Ergebnis überzeugt: Politische Bildung plus Werbung sowohl für die Zeitschrift als auch den Kaffeeröster. So steigert man den Umsatz – und hinterlässt Spuren in der Gesellschaft. Warum kommen hierzulande „Stern“, „Spiegel“ & Co. eigentlich nicht auf solche Ideen?

In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe des „Good Magazine“ ermittelt:
 Preis-DNA: 50%
 Spurenmacher: 25%
 Business-Querdenker: 25%

Linktipps
 Good Magazin
 Biografie: Jonathan Greenblatt

 Ethos Water Homepage




 

Outtake: Edible.com

Bei unserem Besuch in China waren wir kulinarisch auf einige Skurrilitäten gefasst. Aber als wir an einem Marktstand mit gegrillten Skorpionen vorbeikamen, machte sich ein flaues Gefühl in unserer Magengegend breit. Als dieses Gefühl nachließ, war unser erster Gedanke: Was müsste man tun, um so etwas in Europa zu verkaufen? Der zweite Gedanke: Wetten, dass es längst einen Anbieter gibt, der das bereits erfolgreich umsetzt?


Als wir wieder Zugang zum Internet hatten, war die Wette schnell gewonnen: Wen der Heißhunger auf Skorpion packt, der kann sich vertrauensvoll an die britische Firma Edible wenden. Und bekommt auf der Website edible.com vielleicht sogar Appetit auf mehr. Wie wäre es etwa mit einer Tüte gerösteter Ameisen? Oder einer Dose Ragout vom Flusskrokodil für schlappe 12 britische Pfund? Wer die Ameisen nicht geröstet mag, kann sie auch mit Schokolade überzogen haben. Ein nettes Dessert nach dem geräucherten Klapperschlangenfleisch oder den gegrillten Regenwürmern. Guten Appetit!


Linktipps
 Mehr Outtakes,
Skurrilitäten und Kuriositäten
 
Edible Homepage
 Förster & Kreuz in Peking






 

Up to date: Förster & Kreuz auf Tour

Peter besucht in Berlin Werner Gaede. Der über 80-jährige emeritierte Professor hat seit 1966 Textgestaltung und Wirtschaftskommunikation gelehrt und ist seit 1997 Ehrenmitglied des Art Directors Club. Er sagt zum Beispiel: "Kreativität ist immer ein Regelverstoß – den man auch systematisch herleiten und anwenden kann." Spannend. Das Gespräch lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben des Business Backstage Report.

Anja spricht in Valencia auf dem Siemens Business Leadership Forum 2008. Eine spannende Veranstaltung mit weiteren Keynotespeakern wie John Naisbitt und Steven Covey.

In Dubai machen wir einen Workshop für einen Schweizer Unternehmen und treffen uns mit dem Korrespondenten des „Spiegel“. Uns interessiert, was in Dubai gerade noch so los ist – außer, dass dort das höchste Haus der Welt gebaut wird.

Im November sind wir in den folgenden Städten und Ländern unterwegs: Vereinigte Arabische Emirate (Dubai), Holland, Schweiz (Bern, St. Gallen), Österreich (Wien) und Deutschland (Köln, Dresden, Velen, Waiblingen, Nürnberg, Rottach-Egern)





 

Förster & Kreuz

Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation. Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen Sie Führungskräfte und Ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.

Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522
Mail:


Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In Vorträgen
        >Förster & Kreuz: In Büchern
>Förster & Kreuz: In Person          
 >Förster & Kreuz: Das Manifest
>Screening-Room                          >Business-Space-Center

 


Sie können Ihr Beratungsletter-Abonnement selbst konfigurieren ...

Abbestellen. Klicken Sie auf den folgenden Link, wenn Sie den Beratungsletter nicht mehr erhalten wollen:
Link steht nur bei E-Mail-Versand zur Verfügung.

Ändern. Klicken Sie auf den folgenden Link, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern möchten:
Link steht nur bei E-Mail-Versand zur Verfügung.


Impressum & Kontakt

Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH; Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz; Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510

c/o NO LIMIT· PR und Marketing Steurer, Petra Steurer, Rosenstrasse 12; CH-9430 St. Margrethen; Schweiz;
Fax (Schweiz): 0041-71-7400926
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522
Email:


Kontakt: Kontaktdaten bei Anfragen für Vorträge, Workshops oder Beratungsprojekte sowie für Interviews oder Presseartikel finden Sie hier.

Disclaimer: Es wird keinerlei Haftung für Übermittlungsfehler, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben übernommen. Die Nennung von Produkten anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keinen Warenzeichenmissbrauch dar. Hinsichtlich der Auswahl, Leistung oder Anwendung dieser Produkte oder Dienstleistungen wird keinerlei Gewähr übernommen.

Pictures: EnergeticNYC, www.edible.com, www.fourhourworkweek.com, http://www.innovations.ahrq.gov, http://www.good.is/

 

 
 Copyright © ANJA FÖRSTER & DR. PETER KREUZ