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Zeitung zu lesen und Nachrichten zu sehen,
grenzt in diesen Tagen an Körperverletzung: Düstere Nachrichten gibt es im
Dutzend.
Kreditklemmen, Banken-Crashs, massive
Wertverluste an den Börsen.
Was klar wird: Wir erleben momentan keinen
kurzfristigen Abschwung, sondern eine handfeste Krise.
Aber ist Ihnen aufgefallen, dass keineswegs alle in das Lied vom Untergang
einstimmen? Dass es Menschen gibt, die vielmehr gelassen und
optimistisch sind? Und die vielleicht sogar etwas stolz sind, ein paar Sachen
richtig gemacht zu haben?
Zum Beispiel Emilio Botín, der Chef der spanischen Bank Santander. Aktuell sechs Prozent Gewinnzuwachs in den Büchern und ein feines
Lächeln auf den Lippen.
Warum? Weil das Unternehmen eben gerade nicht das macht, was alle machen.
Sondern eigene Regeln befolgt. "Wenn Sie ein Finanzinstrument nicht
verstehen – kaufen Sie es nicht", sagt Botín. Und: "Wenn Sie das
Produkt nicht selbst kaufen würden, versuchen Sie auch nicht, es jemand anderem
zu verkaufen." Und: "Wenn Sie Ihren Kunden nicht sehr genau kennen,
leihen Sie ihm kein Geld."
Hut ab vor so viel Geradlinigkeit. Und die wird gerade jetzt vom
Markt belohnt! Wie haben sie nicht alle gelächelt über den altmodischen Kauz aus
Spanien. Jetzt ist Botín auf Einkaufstour in Europa und den USA. Santander
schluckt marode Finanzhäuser und päppelt sie wieder auf.
Krisen sind Chancen – das wissen Sie, zumindest theoretisch. Aber, gestatten
Sie, wie sieht's bei Ihnen und Ihrem Unternehmen ganz konkret aus mit der Praxis im Krisen-in-Chancen-Verwandeln?
Die Welt ist heftig in Bewegung – und Sie ahnen es – wir finden das gut! Leute
mit klaren Grundsätzen malen jetzt nichts Schwarzes an die Wand sondern nutzen
konsequent ihre Möglichkeiten. Tun Sie es auch! Anregungen dazu finden Sie auch
diesmal in unserem Business Backstage Report. Garantiert 100 Prozent panikfrei.
Krisenfeste Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz


Backstage Talk: Tim Ferris

Wir haben Tim Ferris als einen Typen kennen gelernt, der
das macht, worüber andere nur reden: Er verwirklicht seine Träume. Neulich
saß er am Strand von East Hampton, in der Nähe von New York, neben ihm seine
Freundin aus London, auf dem Schoß sein Laptop - vielleicht war die Reihenfolge
auch umgekehrt ;-)
Der 31-jährige Unternehmer,
Globetrotter und Autor des Weltbestsellers „Die 4-Stunden-Woche“ antwortete auf
ein paar Fragen, die wir ihm übers Netz auf den
Bildschirm schickten.
Das vollständige
Interview finden Sie hier...
Backstage: Health Care Innovations Exchange
Wir stehen an der Schwelle zu
dramatischen Veränderungen der Organisation, Innovation und Wertschöpfung.
Die neue Grundlage der Innovationsfähigkeit lautet Kollaboration.
Unternehmen müssen über die Mauern der eigenen F&E Abteilungen hinweg die
Kreativität und die Ideen von klugen Köpfen in der ganzen Welt anzapfen. Wer
sagt denn, dass die angestellten Weißkittel in der eigenen Entwicklungsabteilung
das Monopol auf die besten Ideen haben?
Und dennoch sieht die Realität oftmals ganz anders aus: F&E-Abteilungen in so
manchem Unternehmen gleichem einem Hochsicherheitstrakt.
Schon von weitem ist das rote Stoppschild gut
sichtbar: Zutritt für Betriebsfremde strengstens
untersagt! Hausausweispflicht! Schusswaffengebrauch!
Das ist geradezu grotesk, finden wir.
Unternehmen, die weiterhin alles allein machen
wollen, werden im Wettbewerb zurückfallen. Punkt.

Fakt ist: Forschung, Produktentwicklung oder Innovationen finden zunehmend in
Netzwerken statt. Dabei spielen die
Informationstechnik und speziell die Vernetzung
im Internet eine zentrale Rolle.
Ein klasse Beispiel dafür ist die
Health Care Innovations Exchange, ein Netzwerk in der
milliardenschweren und hoch sensiblen Gesundheitsbranche. Betrieben von einer öffentlichen Institution in den USA.
Auf der Website machen Unternehmen der
Gesundheitswirtschaft publik, woran sie gerade forschen. Und jeder, der eine
Idee für eine innovative Lösung hat, kann diese für alle sichtbar posten. Auf
diese Weise konnte beispielsweise der teure Aufenthalt von Patienten auf
Intensivstationen verkürzt werden, und zwar durch ein ausgeklügeltes System von
Tageszielen für die Pfleger. Oder es wurde eine Software entwickelt, mit der
Ärzte und Patienten per E-Mail passende Termine finden. Der Clou: Die besten
Ideen kommen oft von Leuten, die gar keine hauptberuflichen Entwickler sind, ja
manchmal in komplett anderen Bereichen arbeiten.

Was uns an der „Health Care Innovations Exchange“ so gut gefällt, ist die
Philosophie dahinter. Die Abkürzung NHE ("Nicht hier erfunden") wird
umgetauft in MSWG ("Mit Stolz woanders gefunden").
Das Problem in so vielen Unternehmen ist allerdings die alte Kultur der
Kontrolle. Eine Kultur zu schaffen, in der nicht formale Macht und Status
zählen, sondern die Macht der besten Ideen, geht so manchem Chef gegen den
Strich.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, den Weg zu einem offenen, vernetzten
Unternehmen einzuschlagen. Als Unternehmen müssen Sie dieses Potenzial nur heben, indem Sie
Gelegenheiten zum Dialog schaffen und Ideen von möglichst vielen Stellen
einsammeln. Das ist kein Altruismus, sondern der
schnellste Weg zum Ziel.
In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe der „Health
Care Innovations Exchange“ ermittelt:
360-Grad-Blick: 60%
Easy Inc: 20%
Outside Innovation: 20%
Linktipps
Health Care
Innovation Exchange
Reuters:
100 Examples of Health Care Innovations and Tools

Wir mögen Menschen wie Jonathan Greenblatt, den CEO der amerikanischen Zeitschrift „Good“. Bevor der
Kalifornier das Ruder bei dem zweimonatlich erscheinenden Magazin zum Thema „gut
leben und anderen Gutes tun“ übernahm, war er Vorstandsmitglied bei Starbucks, Berater der
Regierung Clinton und Mitgründer der Wohltätigkeitsorganisation „Ethos Water“,
die sich dafür einsetzt, jedem Kind weltweit zu sauberem Trinkwasser zu
verhelfen – leider immer noch keine Selbstverständlichkeit. Uns gefällt, dass
Jonathan immer wieder eigentlich ganz einfache, aber unschlagbar effektive Ideen
hat, gesunden Geschäftssinn und Wohltätigkeit miteinander zu verbinden. Gutes
tun und verdammt erfolgreich sein – er macht’s.

Ethos Water beispielsweise funktioniert nach dem Prinzip „Wasser gegen Wasser“.
Der Kunde in einem Wohlstandsland kauft ein Mineralwasser im Premiumsegment,
dafür wird Menschen in den Armutszonen der Erde zu sauberem Trinkwasser in
derselben Menge verholfen.
Auch beim Magazin „Good“ fließt ein Teil des Umsatzes
für den guten Zweck. Die Leser können nämlich selbst eine
Wohltätigkeitsorganisation bestimmen, welcher der Betrag für das Jahresabo in Höhe
von regulär 20 Dollar überwiesen wird. Und zwar vollständig. Wie das sein kann?
Jeder, der mit Printmedien zu tun hat, weiß, dass die Verlage vom
Anzeigengeschäft leben, nicht von den Abonnements.

Uns gefällt die Konsequenz, mit der Jonathan Greenblatt beim Magazin „Good“
eingefahrene Wege verlässt und betriebswirtschaftlich eigentlich längst
sinnlosen Dingen wie Abopreisen einen neuen Sinn gibt. Dabei geht „Good“ sogar
noch einen Schritt weiter. Zwar können die Leser erst ab 20 Dollar im Jahr an
allen Events des Magazins kostenlos teilnehmen, aber im Grunde darf sich jeder
aussuchen, wie viel ihm das Magazin wert ist. Ein Dollar im Jahr ist auch okay.
Bloß dass praktisch niemand so wenig überweist. Eine Spende für den guten Zweck
in dieser Höhe wäre ja auch mehr als peinlich. Dem Magazin gelingt es, auf
der Basis dieses Vertrauens eine echte Community zu schaffen, die durch Blogs,
Profiseiten im Netz und sogar regelmäßige Partys am Leben erhalten wird.

Sehr clever ist auch der neueste Streich von Jonathan Greenblatt, der ganz
nebenbei zeigt, wie eine Vielzahl beruflicher Stationen irgendwann einen ganz
eigenen Netzwerkeffekt haben kann. Der ehemalige Starbucks-Manager sorgte
nämlich dafür, dass die Kaffeekette während des US-Präsidentschaftswahlkampfs
einseitige Sonderausgaben der Zeitschrift, so genannte „Good Sheets“, in ihren
Läden auslegte. Darauf fanden sich objektive Infos zu Kernthemen des Wahlkampfs.
Das Ergebnis überzeugt: Politische Bildung plus Werbung sowohl für die
Zeitschrift als auch den Kaffeeröster. So steigert man den Umsatz – und
hinterlässt Spuren in der Gesellschaft. Warum kommen hierzulande „Stern“, „Spiegel“ & Co. eigentlich nicht auf solche Ideen?
In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe des „Good
Magazine“ ermittelt:
Preis-DNA: 50%
Spurenmacher: 25%
Business-Querdenker: 25%
Linktipps
Good Magazin
Biografie:
Jonathan Greenblatt
Ethos
Water Homepage

Bei unserem Besuch
in China waren wir kulinarisch auf einige
Skurrilitäten gefasst. Aber als wir an einem Marktstand mit gegrillten
Skorpionen vorbeikamen, machte sich ein flaues Gefühl in unserer Magengegend breit. Als dieses Gefühl
nachließ, war unser erster Gedanke: Was müsste man tun, um so etwas in Europa zu
verkaufen? Der zweite Gedanke: Wetten, dass es längst einen Anbieter gibt, der
das bereits erfolgreich umsetzt?

Als wir wieder Zugang zum Internet hatten, war die Wette schnell gewonnen: Wen der Heißhunger auf Skorpion packt, der kann sich vertrauensvoll an
die britische Firma Edible wenden. Und bekommt auf der Website edible.com
vielleicht sogar Appetit auf mehr. Wie wäre es etwa mit einer Tüte gerösteter
Ameisen? Oder einer Dose Ragout vom Flusskrokodil für schlappe 12 britische
Pfund? Wer die Ameisen nicht geröstet mag, kann sie auch mit Schokolade
überzogen haben. Ein nettes Dessert nach dem geräucherten
Klapperschlangenfleisch oder den gegrillten Regenwürmern. Guten Appetit!

Linktipps
Mehr
Outtakes,
Skurrilitäten und Kuriositäten
Edible
Homepage
Förster
& Kreuz in Peking

Up to date: Förster & Kreuz auf Tour
Peter besucht in Berlin Werner Gaede. Der über 80-jährige emeritierte Professor
hat seit 1966 Textgestaltung und Wirtschaftskommunikation gelehrt und ist seit
1997 Ehrenmitglied des Art Directors Club. Er sagt zum Beispiel: "Kreativität ist
immer ein Regelverstoß – den man auch systematisch herleiten und anwenden kann."
Spannend. Das Gespräch lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben des Business
Backstage Report.
Anja spricht in Valencia auf dem Siemens Business Leadership Forum 2008. Eine
spannende Veranstaltung mit weiteren Keynotespeakern
wie John Naisbitt und Steven Covey.
In Dubai machen wir einen Workshop für einen Schweizer Unternehmen und treffen
uns mit dem Korrespondenten des „Spiegel“. Uns interessiert, was in
Dubai gerade noch so los ist – außer, dass dort das höchste Haus der Welt gebaut
wird.
Im November sind wir in den folgenden Städten und Ländern unterwegs: Vereinigte
Arabische Emirate (Dubai), Holland, Schweiz (Bern, St.
Gallen), Österreich (Wien) und Deutschland (Köln, Dresden, Velen, Waiblingen,
Nürnberg, Rottach-Egern)

 
Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation.
Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen Sie Führungskräfte und
Ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und
ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und
Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind.
Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und
nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu
machen.

Zu ihren Kunden zählen die
Führungsetagen von Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens
und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin
Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522
Mail:

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person >Förster
& Kreuz: Das Manifest
>Screening-Room
>Business-Space-Center
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