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"Wenn ich mal groß bin, will ich Astronaut werden", sagt der Sohn
zum Papa. "Klar, Junge, du wirst Astronaut. Oder Höhlenforscher.
Vielleicht auch Versicherungsvertreter. Oder Sachbearbeiter. Wird sich
schon noch zeigen."
Als wir während unserer Winterpause das Technik Museum Speyer
besucht haben, staunten wir nicht schlecht: Wir entdeckten
einen Brief, den ein
11-Jähriger im Jahr 1969 an den "Mann auf dem
Mond" Neil Armstrong geschrieben hatte. "Wenn ich
erwachsen bin, möchte ich auch einmal so ein Astronaut wie Sie werden", heißt es
darin.
Der Absender ist heute nicht Versicherungsvertreter, sondern
Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Es ist
Thomas Reiter, der gleich zwei Mal ins All geflogen ist, 1995 und
2006. Er hat das hohe Ziel, das verrückte Ziel, das er sich als
11-Jähriger gesetzt hat, konsequent verfolgt. Und tatsächlich
erreicht. Ist das nicht stark?
Und der Rest von uns? Warum haben sich Anfang des Jahres wieder
so viele Leute so laue Ziele gesetzt? Nicht mehr so viel essen und a bissle mehr Sport machen – na super. Warum setzen wir uns stattdessen
nicht die höchsten Ziele, die wir überhaupt anstreben können?
Warum
nehmen wir uns nicht fest vor, dass 2009 das coolste, interessanteste
und beste Jahr unseres Lebens werden soll?
Wir jedenfalls tun das. "Unsere Überzeugungen bestimmen die
Obergrenze des Möglichen", haben wir in unserem
Manifest geschrieben.
Ist unser Ernst, Hand drauf. Also, sind Sie mit dabei?
Ein spaciges Jahr 2009 wünschen Ihnen
Anja Förster und Peter Kreuz
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Screening Room: Dubai
Ende letzten Jahres haben wir eine Innovations-Session in den
Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführt und dabei einen Blick hinter die Kulissen des
Lebens und Arbeitens in Dubai
geworfen.
Im Video, das wir am
Burj Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt, gedreht haben, lernen
Sie zwei interessante Gesprächspartner kennen: Gautam Goenka, ein in
Dubai aufgewachsener Inder, der für Shell das Employer Branding
Program Middle East betreut und Anne-Susann Becker, eine Deutsche, die
Herausgeberin und Chefredakteurin eines Business Magazins in Dubai
ist.
Hier geht's zum Video...
Backstage: Intel Health Guide
"Na, wieder bei iTunes? Ich dachte du arbeitest
...".
"Tu ich doch. Lade mir gerade für unseren Flug morgen einen
super-interessanten Podcast der Business-Week herunter…"
Solche oder ähnliche Sätze hören Sie bei uns öfter. Denn wir finden
iTunes wirklich klasse. Unsere Überzeugung bis dato: So etwas macht Apple
so schnell keiner nach.
Falsch: Intel rollt gerade die Gesundheitsbranche auf wie
damals Apple die Musikindustrie. Der weltgrößte Chiphersteller
entwickelt derzeit einen integrierten Gesundheitsdienst, mit dem
Patienten zu Hause fortlaufend ihren Gesundheitszustand kontrollieren
und interaktiv mit ihrem Arzt kommunizieren können.
Ärzte zum Beispiel können sich per Videokamera jederzeit
ein Bild von ihren chronisch kranken Patienten machen. Eine ganze
Reihe von teilweise kabellosen Messgeräten gehören ebenso dazu wie
eine Internetplattform. Das ganze
heißt "Intel Health Guide" und könnte ein Milliardengeschäft werden.
Dieses Beispiel finden wir gleich aus mehreren Gründen gut:
Erstens ist der "Intel Health Guide" ein perfektes Beispiel für
eine "Synthese", wie wir sie in unserem
letzten Buch beschrieben haben: Ähnlich
wie Apple, die mit iPod und iTunes eine clevere Gesamtlösung kreiert
haben, entwickelt Intel ebenfalls eine Komplettlösung bestehend aus Hardware,
Software, Services und Marketing.
Außerdem gefällt uns an diesem Beispiel, dass es sich hier um kein Start-up, sondern
um ein etabliertes Unternehmen handelt, das sich nach fast
40 Jahren neu erfindet. Das nennen wir wirklich "out-of-the-box"!
Und drittens finden wir es mutig, mitten in der Krise in einen
komplett neuen Markt zu gehen. Craig Barrett, der CEO von Intel, hat dazu
gesagt:
"Wir werden uns aus dieser Rezession hinausinvestieren und nicht hinaussparen."
Klare Ansage. Da könnten sich so manche Zögerer und Zauderer eine
Scheibe abschneiden ;-)
Geschenkt!
Kennen Sie unser Büchlein "99 Zitate für Business Querdenker"?
Wir schenken es Ihnen: Zum selber Lesen und zum Verschenken an
Freunde, Kollegen, Chefs, Mitarbeiter, Kunden...
Senden Sie uns ein kurzes Mail an
mit Ihren Kontaktdaten und der Angabe, wie viele Zitatebüchlein Sie gerne
hätten.
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kostenlos und unverbindlich – solange unser Vorrat reicht.
Hier können Sie schon einen
Blick in das Buch werfen und es als PDF-Version herunterladen

Backstage: Pixar
Immer wieder werden wir von skeptischen Zeitgenossen
gefragt, wie viele Unternehmen es denn überhaupt gibt, die das
umsetzen, was wir in unserem
letzten Buch als "Spuren hinterlassen"
bezeichnet haben. Die implizite Aussage der Berufszweifler: Alles schön und gut, was Ihr so schreibt
- aber leider unrealistisch. Um so mehr freuen wir uns, wenn wir in
unserem
Business Space Center mal wieder eine Organisation durchleuchten
konnten, die einfach vieles richtig macht. Nicht in einem
Paralleluniversum, sondern im Hier und Jetzt. Zum Beispiel Pixar,
das weltweit erfolgreichste Trickfilmstudio.
Pixar Animation Studios aus dem kalifornischen
Emeryville steht hinter Kassenerfolgen wie
Toy
Story,
Findet Nemo oder
Ratatouille. Der Firmenname, ein Kunstwort aus
"Pixel"
und "Art", ist Programm: Hier treffen technische
Innovation und hoher künstlerischer Anspruch aufeinander. Dabei
bemisst sich der Erfolg nicht nur in acht Oscars, obwohl die
natürlich auch ganz nett sind. Apple-Mitgründer Steve Jobs hatte
Pixar 1986 für 10 Millionen US-Dollar gekauft und 20 Jahre später
für 7,4 Milliarden Dollar an Disney verkauft. Da kann man nur sagen:
Hut ab!
Was uns an Pixar noch mehr beeindruckt als der
finanzielle Erfolg, ist der "Spirit", der hier gelebt wird.
Das Unternehmen hat einige sehr spannende
Grundsätze. Zum Beispiel: Jeder hat grundsätzlich die Freiheit, mit
jedem anderen zu reden und seine Ideen einzubringen. Mit JEDEM. Es
gibt keine Entscheidungsmonopole – die Chefs sollen in Meetings ruhig
mal Überraschungen erleben. Der beste Vorschlag wird umgesetzt, egal,
von wem er stammt. Dazu passt: Unaufgefordertes Feedback per E-Mail
von Wem-auch-immer an Wen-auch-immer ist ausdrücklich erwünscht. Pixar
hat verstanden, wie wichtig ehrliches, unverstelltes Feedback für
Kreativität und Innovation ist.
Aber noch etwas anderes hat uns begeistert: Bei Pixar
fürchtet man nichts so sehr, wie in die Erfolgsfalle zu tappen. Als
Regisseur Brad Bird zu Pixar kam, sagten ihm Steve Jobs und seine
Managerkollegen Ed Catmull und John Lasseter: "Das einzige,
wovor wir Angst haben, ist Selbstgefälligkeit – das Gefühl, wir hätten
schon alles drauf. Wir erwarten von dir, dass du die Dinge kräftig durcheinander wirbelst!"
Also ganz ehrlich, wir kennen nicht soooo
viele erfolgreiche Unternehmen, die neue Leute bitten, die Dinge
unbedingt anders zu machen als bisher. Bei Pixar betrifft diese Kultur
des Immer-noch-mehr-dazu-lernens und der ständigen Veränderung nicht
nur Star-Regisseure. Jeder, der neu eingestellt wird, bekommt als
erstes Einblick in die Fehler, die das Unternehmen bisher gemacht hat.
Die Logik: Niemand soll dem "Ehrfurchts-Syndrom", wie es bei Pixar
heißt, verfallen.
Unser Fazit: Pixar hinterlässt wirklich
Spuren statt Staub. Hier
wurde über 20 Jahre an einem betrieblichen Umfeld gearbeitet, das die besten und
kreativsten Köpfe anzieht und in dem sich diese Top-Talente entfalten können.
Und man scheut sich nicht davor, ungewöhnliche Menschen wie beispielsweise Brad
Bird einzustellen - mit dem ausdrücklichen Auftrag, den Laden kräftig
aufzumischen. Bird hat das gegenüber Journalisten einmal so beschrieben: "Ich
bin in ein Unternehmen geholt worden, um ein gewisses Maß an Störungen zu
verursachen. Ich wurde schon mehrfach dafür gefeuert, dass ich den regulären
Betrieb störte, aber dies ist das erste Mal, dass man mich dafür eingestellt
hat."

Outtake: Affentheater
Neulich bei einem Briefing in Spanien. Der Chef des
Unternehmens, Typ Antonio Banderas unter Starkstrom, versucht uns
wort- und gestenreich das besondere soziale Gefüge seiner
Organisation nahe zu bringen. Plötzlich springt er auf, rennt zu
seinem Schrank und zieht eine Schachtel hervor. Und dann holt er
lautstark kommentierend kleine Spielzeugaffen raus. Erst zwei, dann
drei. Und stellt sie auf seinem Schreibtisch auf. Und noch einen.
Und noch einen. Aber nicht irgendwelche, sondern Figuren aus dem
Büroalltag. Schreibtisch, Chefsessel und dezente Krawatten
inklusive.
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Quelle:
www.thinkgeek.com |
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"Monkey Business"
heißt das Set, das Sie für das plastische Verdeutlichen von
Bürohierarchien und neusten Kollegenmätzchen DRINGEND brauchen. Wenn
Sie also noch ein Geburtstagsgeschenk für Ihren Chef oder
einen lieben Kollegen benötigen...

Up to date: Förster & Kreuz
Die sechswöchige Winterpause ist vorbei, unsere Batterien sind
wieder aufgeladen. Unsere Reise in den Jemen war stark. Noch eindrucksvoller,
als wir erwartet hätten.
Einige Fotos finden Sie hier.
Ab Mitte Januar geht es wieder los. Als erstes sind wir in
Stuttgart beim
Kongress
"Mittelstand und Innovation". Das ist auch gleich unser Tipp für alle Leser
des Business Backstage Reports. Außer uns gibt es dort noch andere spannende
Referenten zu erleben, wie Hans-Jörg Bullinger, Präsident der
Fraunhofer-Gesellschaft oder Ernst Messerschmid, Physiker, ehemaliger
Raumfahrer und Vorsitzender des Innovationsrates Baden-Württemberg. Die
Teilnahme ist kostenlos.
Nicht kostenlos, aber ebenso lohnend und für jeden offen ist die
Teilnahme am
7. Internationalen
Alpensymposium in Interlaken. Bei dieser spannenden Veranstaltung werden neben Joschka Fischer, Renée Mauborgne, Hans
Blix und Ulrich Tilgner auch wir einen Vortrag halten. Es sind noch Plätze frei!
Ansonsten sind wir im Januar auch noch bei Veranstaltungen in
Frankfurt,
St. Gallen, Zürich, Koblenz und Düsseldorf zu erleben.



Förster & Kreuz
Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation.
Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen sie Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522; 
Sie können Ihr Abonnement selbst konfigurieren ...
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Anja Förster; Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510
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