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Wenn wir dieser Tage durch die Wirtschaftspresse blättern,
werden wir den Eindruck nicht los, dass die Zeit der alten
Managerikonen gerade abläuft. Die
Helden der letzten Jahre, die DAX-Könige und Medienlieblinge sind
ins Straucheln geraten: Thomas Middelhoff, vor kurzem noch
als Lichtgestalt des deutschen Einzelhandels gefeiert, hat im
eigenen Unternehmen Lunte gelegt – und an sich selbst: Die
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue. Die
Familien Porsche und Piëch verzetteln sich in selbstgefälligem
Intrigenspiel à la Denver-Clan. Wendelin
Stütze-und-Luxus-passen-nicht-zusammen Wiedeking fragt in Berlin
diskret nach Staatshilfe.
Die Alphamännchen, die herrischen Beißer alter Schule, deren markige
Sprüche auf zahllosen Firmenevents nachgekaut wurden – diese
Manager demontieren gerade ihre eigenen Denkmäler. Und selbst dort,
wo der Rauch sich schon verzogen hat, ist immer noch nicht
abzusehen, was aus den herumliegenden Trümmern und Aschehaufen
hervorgehen soll. Stehen die Nachfolger in den Startlöchern? Folgt
jetzt überall auf den großen Zampano der kleine Zampanino?
Wir sagen: BLOSS NICHT! Denn
die Helden sind über ihre eigenen, zu groß gewordenen Schuhe
gestolpert. Warum also versuchen, in ihre ausgetretenen Fußstapfen
zu treten? Seien wir froh, dass sie
weg sind. Jetzt ist die Zeit für Neues! Für Führungskräfte,
die jenseits aller Ränkespiele und Personality-Shows bereit und in
der Lage sind, zu integrieren und zu innovieren. Die als Leitbilder
taugen für Menschen, die Spuren hinterlassen wollen. Die sich als
„soziale Architekten“ verstehen, die etwas Neues erschaffen, statt
nur mit dem Wo-ich-bin-ist-vorne-Blick durch die Welt zu rennen, auf
dass möglichst alle ihnen folgen, egal wohin.
Liebe Unternehmenseigentümer und
Aktionäre, verabschiedet zusammen mit den Helden von gestern auch
gleich das Heldentum im Management von gestern! Die Supermänner
purzeln vom Himmel – jetzt können wir etwas lernen. Zum Beispiel neu
denken.
Frische Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz
PS1:
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PS2:
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Backstage Talk: André Borsche
„Die wirkliche Quelle
unseres Glücks liegt darin, mit Freude das zu tun was langfristig
gut für uns und die Gesellschaft ist.“ Diese Erkenntnis des
Philosophen Aristoteles beschreibt außerordentlich treffend die
Quelle des Glücks für Dr. André Borsche. Der Chefarzt der
Plastischen Chirurgie am Diakoniekrankenhaus Bad Kreuznach findet
seine Erfüllung in seiner ehrenamtlichen Arbeit für Interplast
Germany. Dafür opfert er rund die Hälfte seines Jahresurlaubs und
operiert Unfall- und Kriegsopfer in Ländern wie Ruanda, Guatemala,
Indien, Tschetschenien und Nepal.
Anja war zusammen mit André Borsche Talkgast in der Sendung „Leben“
auf ARD EinsPlus. Das Thema der Sendung: „Spaß statt Stress“. Dass
sowohl André Borsche als auch Anja die Frage, ob Arbeit glücklich
machen kann, klar bejahen, überrascht nicht wirklich ;-)
» zum Interview
Backstage: University of the
People
Er lässt sich selbst von der Decke baumeln, um die Wirkung eines
Pendels zu erklären. Er benutzt einen Feuerlöscher als Antrieb für ein Dreirad,
um zu demonstrieren, wie eine Rakete beschleunigt. Und auch sonst lässt er keine
Möglichkeit aus, ein trockenes Fach lebendig und bunt zu gestalten: Wenn es so
etwas unter Physikprofessoren gibt, dann ist der 71-jährige Walter H. G. Lewin
ein Star. Ein Entertainer. Ein Meister seines Fachs. Einer, von dem Studenten
noch lange erzählen, wenn sie das Glück hatten, bei ihm am Massachusetts
Institute of Technology (MIT) in einer Vorlesung zu sitzen. Bisher ein Privileg
einiger weniger. Tatsächlich kann das mittlerweile aber die ganze Welt. Denn seine
Vorlesungen sind, für jeden sichtbar und kostenlos, als
Filme im
Internet zu finden.
Bildung geht ins Web. Ähnlich wie Walter H. G. Lewin als Dozent das
Außergewöhnliche wagt, so traut sich nun auch ein Unternehmer, die Idee des
Online-Lernens weiter voranzutreiben. Der Israeli Shai Reshef nutzt seine
Business-Erfahrungen, um mit der ersten kostenfreien Online-Universität, der
University of the People, ans Netz zu gehen. Sein Ziel: Das Wissen, das es im
Netz bereits gibt, zu sammeln, zu bündeln und in Stundenpläne umzuwandeln, die
dann auch abgeprüft werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er einige
Spitzenkräfte mobilisiert, ihn auf freiwilliger Basis zu unterstützen.
Sie alle arbeiten zusammen, damit Menschen einen Abschluss machen
können, die sich sonst keine Universität leisten können oder an Orten leben, wo
es keine höhere Bildungseinrichtung gibt. Die Dozenten sind Professoren im
Ruhestand, Freiwillige mit Fachkenntnissen, Experten mit Webcam – dem
Durchschnitt der üblichen Wikipedia-Autoren also nicht unähnlich.
Studiengebühren fallen für die ersten Studenten der University of the People
auch noch nicht an. Später, wenn der Unterricht reibungslos funktioniert, sollen
sie sich im zweistelligen Dollar-Bereich bewegen, um die Kosten des Projekts zu
decken. Das erste Semester beginnt im September 2009.
Sicher ist die Universität auch ein Experiment – und als solches ist es nicht
sicher, ob es gelingt. Aber egal, wie dieses Projekt ausgeht: Die University of
the People ist schon jetzt ein lebendiges und spannendes Beispiel dafür, wie
viel Potenzial in einem sozialen Netzwerk stecken kann. Es verbindet die
Menschen nicht nur miteinander, sondern auch mit Informationen und Wissen. Und
innerhalb dieser Verknüpfungen findet die eigentliche Wertschöpfung statt, indem
die gesammelten Kontakte und das Wissen genutzt werden, um Bildung für jeden
verfügbar zu machen. Und damit etwas so behäbiges wie das Bildungssystem in
Bewegung zu bringen.
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Quelle: Wikipedia
http://de.wikipedia.org |
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Was uns das zeigt: Bildung ist einer der Bereiche, der am
dringendsten runderneuert werden müsste und im Anschluss daran die besten
Chancen für enorme Wertschöpfung bietet. Was die University of the People
anstrebt, ist etwas, was weit reichende Bedeutung hat: Heute kann jeder, der über
Wissen verfügt, zu einem Lehrenden werden. Und diejenigen, die etwas lernen
möchten, können sich mit denjenigen verbinden, die etwas wissen. Kurse können
kooperativ und öffentlich stattfinden. Lehranstalten, die sich darauf
beschränken, die Knappheit der Studienplätze zu verwalten, sind ein
Auslaufmodell, denn sie haben nicht verstanden, worauf es wirklich ankommt:
echte Beteiligung und die Zusammenarbeit in einem lernfähigen Netzwerk, das
Menschen dabei hilft, nicht routinemäßige Maßnahmen zur Problemlösung zu
entwickeln.
Ein Gedanke, der auch für Unternehmens-Plattformen gedacht werden darf:
Was wäre
eigentlich, wenn es auf einer Firmenwebsite eine Art „Universität“ für Kunden
und Mitarbeiter gäbe? Nicht passwortgeschützt, sondern offen für jeden, den es
interessiert? Was wäre, wenn jeder sich da einbringen dürfte, Mitarbeiter,
Kunden, Geschäftspartner, die interessierte Öffentlichkeit? Je mehr Menschen
sich beteiligen, desto größer die Wertschöpfung.

Backstage: Richmond Events
Hand aufs Herz: Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einem Kongress in
der Heribert-Weser-Halle in Wümmerdingen und einem Kongress auf einem
Kreuzfahrtschiff auf dem Atlantik – welcher sollte es sein? Ja, so ging es uns
auch, als wir zum Human Resources Forum auf der Oriana eingeladen wurden.
Richmond Events, ein britischer Kongressveranstalter, der regelmäßig auf das
Schiff einlädt, hat uns aber nicht nur im Punkt Location überzeugt.
Spannend finden wird die Idee, Top-Entscheider zu einer Art
Business-Butterfahrt einzuladen. Für alle, die das Prinzip Butterfahrt nicht
mehr kennen: Das waren Minikreuzfahrten, die einmal um den Felshaufen Helgoland
herum führten und vor allem von älteren Herrschaften gebucht wurden, weil man
auf hoher See zollfrei Butter kaufen konnte („Du, ab zwei Kilo lohnt sich das,
Margot!“). Außerdem gab es bei solchen Veranstaltungen eine gute Ausrede, sich
billig mit Aquavit voll zu tanken („Ich hab so ´nen nervösen Magen, Annegret!“).
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Quelle:
www.richmondevents.com |
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Wo waren wir? Genau – Richmond Events. Ein wesentlich
hochwertigeres Konzept. Aber so wie bei Butterfahrten gibt es auch bei dieser
Schiffsreise keinen Eintrittspreis: die Anmeldegebühr wird von den Ausstellern
bzw. Anbietern gesponsert. Als Teilnehmer kann man sich nicht anmelden, sondern
wird eingeladen (und fühlt sich geehrt) oder muss zuhause bleiben. Das
garantiert den Anbietern, dass sie nicht irgendwen auf dem Schiff antreffen,
sondern die für sie wichtigen Top-Entscheider. Und den Teilnehmern gibt es das
Gefühl, dass ihre Anwesenheit für den Verlauf des Events sehr wichtig ist. Beide
Seiten sind – was man nicht von jedem Kongress sagen kann – dadurch also schon
von vorneherein hoch motiviert.
Ein weiterer Vorteil der Schiffsfahrt: Keiner kann weg. Was aber auch niemanden
stört. Tatsächlich kümmert sich der Veranstalter minutiös um das
Miteinander, das Knüpfen von Kontakten, das Kennenlernen.
Das Networking ist
kein nettes Beiwerk sondern ein wichtiger Programmpunkt, der extrem gut
durchorganisiert ist: Noch bevor die Oriana ablegt, dürfen alle Teilnehmer und
Anbieter angeben, wen sie treffen möchten. Und Richmond Events ergänzt diese
Wunschliste um ein paar klug ausgewählte zusätzliche Kontakte: vom 1:1-Meeting
über Diskussionsgruppen bis zum Speed-Networking mit Fünf-Minuten-Slots ist
alles möglich.
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Quelle:
www.richmondevents.com |
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Also, noch mal zusammengefasst: Top-Leute mit begrenzter Zeit
werden in eine Location eingeladen, die auf ihre Art positiv entschleunigend
wirkt. Gleichzeitig wird das Tempo des Events durch progressive
Programmgestaltung angezogen – die vorhandene Zeit wird effektiv genutzt. Alle
haben bessere Laune und bessere Ergebnisse. Ganz ohne Gummibärchen,
Kugelschreiber und den üblichen Kongresszirkus. Und rein theoretisch auch ohne
Kreuzfahrtschiff. Wir haben nämlich nichts gegen die Heribert-Weser-Halle in
Wümmerdingen. Nur gegen Veranstalter, deren Programm ähnlich wie die meisten
Kongresshallen zum letzten Mal in den 80ern saniert wurde. Weg mit dem
Standardprogramm – kein Markt ist zu satt, zu reif, zu langweilig, um nicht neu
erfunden werden zu können!

Backstage Pass
Christian Klostermann, Klostermann GmbH, Remscheid, schreibt:
"Was
haben Legosteine mit Messtechnik zu tun? Unsere Firma für Messtechnik – wir
messen Bauteile aller Art bis auf Tausendstel Millimeter genau – gibt es
mittlerweile seit über 25 Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass wir in unserem
Denken stehen bleiben dürfen.
Permanent stellen wir uns Fragen wie: Hat das so Sinn? Lässt sich das verbessern? Wo kann man
verfeinern? Jeder Vorschlag ist willkommen. Wir stellen Fragen wie sie Förster &
Kreuz gefallen. So sind wir auch auf die Idee mit den Legosteinen
gekommen. Für die optische, also berührungslose Messtechnik benutzen wir
transparente Legosteine, um die zu vermessenden Teile während des Messvorgangs
in Position zu halten.
Die Legosteine werden eigentlich nicht mehr hergestellt, aber wir haben uns
genügend zusammengekauft, um so ziemlich alles, von der Tachoscheibe über die
Steckdose bis zum Lippenstift, vermessen zu können. Das Tolle daran ist, dass
das System unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten bietet, weil es so einfach
und flexibel ist. Mittlerweile verkaufen wir es
sogar als Spannsystem zu einem sehr günstigen Preis weiter. Man könnte also
sagen: Wir lösen die Aufträge unserer Kunden spielend."

MITMACHEN!
Haben SIE nicht nur alles, außer gewöhnliche Ideen,
sondern eine dieser Ideen auch erfolgreich umgesetzt? Wir stellen Sie und
Ihre Idee im Business-Backstage-Report vor.
Senden Sie uns ein Mail und wir verraten Ihnen, wie das geht:
Outtake: High-tech Toilette
Eine aus unserer Sicht sehr skurrile Seite des japanischen Alltags
sind die Toiletten. Nirgendwo auf der Welt findet sich auf dem stillen Örtchen
so viel High Tech wie in Japan: Klos mit verstellbarer Sitztemperatur,
automatischer Deo-Besprühung nach der Benutzung und sogar mit Tornado-Spülung.
Japans Hightech-Klos, deren Schaltpanels frappierende Ähnlichkeit mit dem
Cockpit eines Kampfjets aufweisen, bieten aber noch mehr: Sie führen auch
Gesundheitschecks durch. Ist ja auch sehr praktisch, finden wir, denn so eine
Untersuchung ganz nebenbei auf dem Klo kann ja schließlich den Gang zum Arzt
ersparen. Die Analyse des Stuhlgangs erfolgt mit Hilfe eines integrierten
Minilabors.
Jetzt hat die Firma Inax noch einen drauf gesetzt: FKF-20M heißt
das Modell, das das Ergebnis der Analyse auch per RSS aufs Handy schickt. Jeder
Stuhl-Gang erhält dafür seine eigene Website. Ein gutes Geschäft mit dem
Geschäft, oder?



Förster & Kreuz
Förster & Kreuz sind Vordenker einer neuen Generation
in Wirtschaft und Management.
Leidenschaftlich. Kämpferisch. Erfrischend. Sie bringen Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522; 
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